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Gastkommentar: Wer nur an Lithium denkt, hat Salz vergessen Die EU sortiert Rohstoffe in wichtig und weniger wichtig. Damit schafft sie eine gefährliche Illusion von Sicherheit, warnen K+S-Chef Christian Meyer und Covestro-Chef Markus Steilemann.

08.06.2026 - 04:04 Uhr Artikel anhörenGastkommentar: Christian H. Meyer, Markus Steilemann Foto: picture alliance / SvenSimon, K+S (2)Erst Energie, dann Hightech, jetzt Ernährung – in immer kürzeren Abständen bekommt die Welt zu spüren, was passiert, wenn wichtige Rohstoffe plötzlich knapp werden: Gas aus dem mit Sanktionen belegten Russland, seltene Erden vom Quasimonopolisten China, Düngemittelvorprodukte wie Schwefel und Ammoniak aus dem umkämpften Nahen Osten.Deutschland und Europa werden sich zunehmend ihrer strategischen Abhängigkeiten bewusst. Politisch bekommt das Thema Rohstoffsicherheit endlich die Aufmerksamkeit, die ihm längst gebührt.Und gerade deswegen irritiert es, dass unsere Reaktion auf die gehäuften Krisen und Schocks nach wie vor zu wenig durchdacht und zu kleinteilig ausfällt.Zwar nimmt immerhin die Vernetzung zu: Auf dem „Raw Material Summit 2026“ in Brüssel kamen Ende Mai zahlreiche Vertreter aus Regierungen, EU-Kommission, Konzernen, Start-ups und Investmentbranche zusammen. Genau solch einen breiten Ansatz braucht es dringend.Dennoch blicken wir nach wie vor zu selektiv auf einzelne Rohstoffe und Sektoren. Und ignorieren die Verkettung der gesamten Grundstoffindustrien: Bergbau, Chemie, Stahl oder Zement – alle sind aufs Engste miteinander verflochten. Mehr zum Thema Unsere Partner Anzeige remind.me Jetziges Strom-/Gaspreistief nutzen, bevor die Preise wieder steigen Anzeige ImmoScout Jetzt kostenlos den Wert deiner Immobilie ermitteln Anzeige FREITAG® Immobilien FREITAG® Immobilien – Ihr Makler und Gutachter für München & Starnberg Anzeige Presseportal Direkt hier lesen! Anzeige STELLENMARKT Mit unserem Karriere-Portal den Traumjob finden Anzeige Expertentesten.de Produktvergleich - schnell zum besten Produkt