Amtsinhaber Marko Wolfram (SPD) liegt vorn, verfehlt aber die absolute Mehrheit. Im Landkreis Saalfeld-Rudolstadt im Südosten Thüringens kommt es zu einer Stichwahl um das Amt des Landrats.
Der amtierende Landrat Marko Wolfram von der SPD erhielt im ersten Wahlgang 47,1 Prozent der Stimmen und blieb damit unter der erforderlichen absoluten Mehrheit von 50 Prozent. Auf den zweiten Platz kam Thomas Benninghaus von der AfD mit 40,2 Prozent, gefolgt vom parteilosen Wolfgang Wehr mit 12,7 Prozent.
Rund 83.000 Wahlberechtigte waren am Sonntag aufgerufen, ihre Stimme abzugeben. Die Wahllokale schlossen um 18.00 Uhr. Der zweite Wahlgang zwischen den beiden stärksten Kandidaten ist für den 21. Juni angesetzt. Dann treffen Wolfram und Benninghaus abermals aufeinander.
Im Wahlkampf standen vor allem lokale Themen im Mittelpunkt: der Tourismus in der Region, die Gesundheitsversorgung im Landkreis sowie der Abbau von Bürokratie. Darüber hinaus werten Beobachter die Wahl als Abstimmung über die Politik der Bundesregierung.
SPD-Hochburg mit Ausnahmen











