PfadnavigationHomeRegionalesHamburgHamburg St. GeorgMann will Frau überfallen – und wird selbst niedergestochenStand: 18:27 UhrLesedauer: 2 MinutenMehrere teils schwere Einsätze haben Polizei und Rettungskräfte in Hamburg am Wochenende beschäftigt. In St. Georg wurde ein mutmaßlicher Räuber niedergestochen, in St. Pauli fiel ein Schuss – und nach einer Kollision zwischen Streifenwagen und Pkw wurden sechs Menschen verletzt.Hamburg hat ein von Gewalt und schweren Verkehrsunfällen geprägtes Wochenende erlebt. Im Stadtteil St. Georg wurde ein Mann bei einer Auseinandersetzung durch Messerstiche schwer verletzt. Nach ersten Erkenntnissen soll der etwa 40-Jährige versucht haben, eine Frau zu berauben. Dann kam ein weiterer Mann hinzu, der den mutmaßlichen Täter niederstach und anschließend flüchtete. Der Schwerverletzte wurde in ein Krankenhaus gebracht. Nach Einschätzung der Polizei gehören die Beteiligten vermutlich der Drogenszene an. Bei der Fahndung nach dem Angreifer setzte die Polizei auch einen Hubschrauber ein; nachdem Schuhe des Verdächtigen gefunden worden waren, sollte die Suche mit einem Hund fortgesetzt werden.Lesen Sie auchDer Fall aus St. Georg steht exemplarisch für ein Wochenende, an dem die Polizei in mehreren Hamburger Stadtteilen nahezu zeitgleich gefordert war. Wenige Stunden später wurde auch aus St. Pauli ein Fall gemeldet, bei dem im Verlauf eines Streits mit einer scharfen Waffe geschossen wurde. Nach Angaben der Polizei gab ein Mann am Sonntagmorgen einen Schuss in Richtung Boden ab. Verletzt wurde dabei niemand. Der Schütze flüchtete, ließ die Waffe jedoch zurück. Die Polizei sucht nun nach ihm.Täter flüchtet ohne WaffeAuch auf Hamburgs Straßen kam es zu schweren Zwischenfällen. Am späten Samstagnachmittag kollidierte ein Streifenwagen auf dem Weg zu einem Einsatz mit einem anderen Auto. Die Polizei war mit Blaulicht und Sirene unterwegs, als es an einer Kreuzung zum Zusammenstoß kam. In beiden Fahrzeugen wurden jeweils drei Menschen leicht verletzt, insgesamt also sechs Personen. Die Ermittlungen zur Ursache des Unfalls laufen.Noch schwerer waren die Folgen eines weiteren Unfalls in Bahrenfeld. Dort verlor in der Nacht zum Sonntag ein Auto nach Polizeiangaben wegen zu hoher Geschwindigkeit die Kontrolle und prallte gegen eine Ampel. Der Wagen blieb auf der Seite liegen. Eine Person starb noch an der Unfallstelle. Zwei weitere Insassen wurden leicht verletzt. Eine vierte Person war nach Angaben der Polizei bereits vor dem Eintreffen der Einsatzkräfte geflüchtet. Ob es sich dabei um den Fahrer oder die Fahrerin handelte, ist bislang unklar. Die Straße in Bahrenfeld blieb bis in den Morgen hinein vollständig gesperrt und wurde danach schrittweise wieder freigegeben. jlau