WM in Mexiko: Im Vorzeigemodus

Gastgeber Mexiko will mit Kameras und viel Polizei während der WM für Sicherheit sorgen. Das Problem der Gewalt soll die Spiele nicht stören.

Auch am Mahnmal für die Vermissten wird gekickt: Kreisverkehr an der Glorieta de las y los Desaparecidos in Mexiko-Stadt

Mario Guzmán/epa

Graue Wolken hängen am Himmel überm Stadion. In großen weißen Lettern steht dort auf rotem Hintergrund „Estadio Ciudad de México“. So lautet der offizielle Name dieses Orts bei der WM 2026, besser bekannt ist er als das legendäre Aztekenstadion. Es ist Regenzeit, nachmittags droht sich der Himmel zu öffnen. Rund um das Stadion im Süden von Mexiko-Stadt werden Zelte aufgebaut, die letzten Kabel verlegt, Gabelstapler fahren hin und her. In wenigen Tagen, am 11. Juni, soll hier zum dritten Mal nach 1970 und 1986 das Eröffnungsspiel einer Fußballweltmeisterschaft stattfinden. Mexiko spielt gegen Südafrika.