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Immobilien: Normenkontrollrat will Aufwand im Wohnungsbau stark begrenzen Beim Wohnungsbau soll es künftig nur noch eine Grundausstattung geben, wie das Handelsblatt erfuhr. Höherer Komfort kostet dann extra, wie Regierungsberater fordern. Im Fokus: DIN-Normen.

Heike Anger 07.06.2026 - 12:02 Uhr Artikel anhörenWohnungsbau: immer anspruchsvoller und teurer geworden. Foto: dpaBerlin. Der Nationale Normenkontrollrat (NKR) fordert angesichts steigender Baukosten und der angespannten Lage auf dem Wohnungsmarkt vereinfachte Baustandards und Einschnitte bei DIN-genormten Verfahren. „Ein Ansatz zur Kostensenkung ist das Abweichen von den gegenwärtig sehr hohen technischen Anforderungen an Wohngebäude“, heißt es in einem NKR-Positionspapier, das dem Handelsblatt exklusiv vorliegt. Darin empfiehlt das unabhängige Kontroll- und Beratungsgremium der Bundesregierung, die Vertragsfreiheit zwischen Bauherren und ausführenden Unternehmen zu stärken, „ohne dass Bauunternehmer unerwartete Gewährleistungsansprüche von Bauherrn befürchten müssen.“NKR-Präsident Lutz Goebel sagte dem Handelsblatt: „Wer in Deutschland einfacher und günstiger bauen möchte, braucht heute oft mehr Mut als jemand, der den höchsten Standard wählt.“ Das sei ein „Systemfehler“, betonte er. Mehr zum Thema Unsere Partner Anzeige remind.me Jetziges Strom-/Gaspreistief nutzen, bevor die Preise wieder steigen Anzeige ImmoScout Jetzt kostenlos den Wert deiner Immobilie ermitteln Anzeige FREITAG® Immobilien FREITAG® Immobilien – Ihr Makler und Gutachter für München & Starnberg Anzeige Presseportal Direkt hier lesen! Anzeige STELLENMARKT Mit unserem Karriere-Portal den Traumjob finden Anzeige Expertentesten.de Produktvergleich - schnell zum besten Produkt