Fußball-Nationaltorwart Oliver Baumann hat erstmals nach seiner Degradierung in der Nationalmannschaft wegen der Rückkehr von Manuel Neuer über seine Herabstufung gesprochen. Baumann versprach, sich weiter in den Dienst des Teams stellen zu wollen und sagte, dass er nach eigener Aussage nicht an Rücktritt gedacht habe. »Anfangs war es natürlich hart, das war nicht ganz cool von meinem Gefühl her«, sagte der Hoffenheimer nach dem 2:1 bei der WM-Generalprobe gegen die USA, bei der er Neuer nach dessen Wadenverletzung abermals vertrat.»Aber mir war sofort klar, dass ich fürs Team da sein werde und mitgehe«, sagte Baumann im Interview bei RTL nach dem Spiel. Er habe nicht einmal darüber nachgedacht, nicht zur Weltmeisterschaft zu fahren. »Es ist eine WM, ich möchte der Mannschaft helfen.« Auch sein Verhältnis zu Neuer sei »gut, nach wie vor«, betonte er. »Wir werden beide alles für die Mannschaft und für den Erfolg tun.«Neuer war nach der EM 2024 aus der DFB-Elf zurückgetreten, wurde aber von Bundestrainer Julian Nagelsmann als Nummer eins für das Tunier in den USA, Mexiko und Kanada nominiert. Baumann hatte die gesamte WM-Qualifikation im deutschen Tor gestanden. Der Hoffenheimer bestritt ebenso die letzten beiden Testspiele vor der WM gegen Finnland (4:0) und nun gegen die USA, da Neuer noch verletzt ist. (Lesen SIe hier die SPIEGEL-Titelgeschichte über das Tunier in den USA.)