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Lange galt als gesicherte geologische Lehrmeinung, wann und warum eine der extremsten Landschaften unseres Planeten austrocknete. Eine aktuelle Analyse von unscheinbaren Gesteinen rüttelt nun an diesem Fundament und liefert faszinierende Parallelen zur Raumfahrt.

Die Salzwüste Salar de Atacama in Chile birgt die weltweit größten Lithiumvorkommen. (Bild: Hecke61 / Shutterstock)

Ein Team um den Geologen Benedikt Ritter-Prinz von der Universität zu Köln hat herausgefunden, dass die Atacama-Wüste in Chile deutlich älter ist als bislang angenommen. Wie in einer im Wissenschaftsmagazin Nature Communications veröffentlichten Studie zu lesen ist, begann die extreme Austrocknung der Region bereits im Erdzeitalter des Eozäns vor mehr als 40 Millionen Jahren.Anzeige

Eine kosmische Stoppuhr im Wüstensand