Während am Sonntag die in Denkmalschutz und Denkmalpflege Engagierten in Leipzig den 90. bundesweiten Tag für Denkmalpflege begehen und sich ebenfalls dort die ehrenamtlichen Beauftragten für Denkmalpflege zu ihrer Jahrestagung treffen, in der es sinnigerweise um Wandel, Rückblick und Ausblick geht, schafft Sachsens Ministerialbürokratie Tatsachen. Nach dem aufgrund öffentlicher Proteste zahlreicher Vereine und Initiativen die Zerschlagung der beiden Landesämter für Archäologie und Denkmalpfleger nicht mehr so lautlos unter dem positiv belegten Stichwort „Modernisierungsagenda“ umsetzen lässt, greifen die Regierenden in ihrem Feldzug zur Neuordnung der Denkmallandschaft zu anderen Mitteln.
Sparpolitik
Sachsen plant „Kahlschlag“ beim Denkmalschutz: Mehrere Vereine schlagen Alarm
Die Unteren Denkmalschutzbehörden (UDB) sollen Negativlisten erstellen, also möglichst viele Fälle auflisten, wo ihnen das Landesamt für Denkmalschutz in die Quere gekommen ist oder sie sich schlecht beraten fühlten. Das wurde am Rande der Jahres-Veranstaltung der Gesellschaft Historischer Neumarkt (GHND) am Freitag in Dresden bekannt.
Fehlende Unabhängigkeit?










