Diese Aussicht! Hinten rechts: die Allianz-Arena. Links daneben erhebt sich der Olympiaturm in den Morgenhimmel. Und davor glitzern die Türme der Ludwigskirche in der Sonne. Dazwischen: die Theatinerkirche, der O2-Tower, die Mariahilfkirche. Beim Blick aus dem Fenster könnte man glatt vergessen, dass man eigentlich zum Essen hier ist. Dabei hat das Fitzroy im 14. Stock des Adina Hotels in der Atelierstraße auch kulinarisch einiges zu bieten.Neben dem Restaurant- und Barbetrieb gibt es ein Frühstücksbuffet mit Rührei, das sich besonders gut mit Frühlingszwiebeln verfeinern lässt, Pancakes, Brezn, Semmeln, Brot, Birchermüsli, Früchten und vielem mehr. Dazu gibt es Aufstriche wie Guacamole und Obazda und eine Käseauswahl, die auch Feta und Cream Cheese umfasst. Wichtig hierbei: Das Angebot gilt nicht nur für Hotelgäste. „Jede und jeder ist bei uns willkommen“, sagt Segen Wolf, die für den Betrieb im Fitzroy verantwortlich ist. 32 Euro pro Person kostet das Frühstück über den Dächern der Stadt. Getränke wie Kaffee, Tee, Orangensaft und Smoothies sind im Preis inbegriffen.Jeden zweiten Sonntag im Monat sowie zu besonderen Anlässen wie Ostern oder Muttertag gibt es im Fitzroy zudem einen Brunch. Von 12 bis 15 Uhr kann man sich dann den Bauch vollschlagen. Das sollte man auch tun – angesichts des Preises von 69 Euro lohnt es sich, ordentlich Hunger mitzubringen. Dafür ist aber auch einiges geboten: Neben dem Buffet gibt es unter anderem eine Live-Cooking-Station und warme und kalte „ModOz-Gerichte“, also australische Fusionsküche mit europäischem und asiatischem Einschlag.Im Fitzroy dreht sich die gesamte Kulinarik um Australien, die Hotelkette Adina hat ihren Ursprung in Down Under. Wolfs Empfehlung für den Brunch: das Tatar. „Ich bin Fan davon“, sagt sie – erst recht von dem mit Thunfisch und dem Lachs-Ceviche. Auch der Name „Fitzroy“ stammt aus Australien, das im Oktober 2021 eröffnete Restaurant ist nach einem Stadtviertel von Melbourne benannt.Das Buffet ist für Groß und Klein interessant. Robert HaasGroße Auswahl: Das Buffet wird in Schüsseln serviert. Robert HaasDer Bezirk gilt als kreativer Treffpunkt der alternativen Szene – also genau das, was auch das Werksviertel sein will. Neben Frühstück und Brunch kann man im Fitzroy auch zu Abend essen oder sich in der dazugehörigen Bar einen Cocktail mixen lassen. Neben dem Brunch gibt es zahlreiche Events wie die „Daydream Party“ am 6. Juni oder die „Lazy Sunday Party“ am 21. Juni. Die Veranstaltungen finden ein Stockwerk weiter oben auf der Terrasse statt.Dorthin kann man nach Frühstück oder Brunch ebenfalls umziehen und die andere Seite der Stadt bestaunen. Statt Allianz-Arena, Olympiaturm und Ludwigskirche gibt es hier einen Blick „mit Alpenpanorama“, wie Segen Wolf verspricht. Dort lässt sich etwa der erste Drink des Tages einnehmen. Ein Gläschen Prosecco schmeckt mit dieser Aussicht gleich ein wenig besser.