Trucks und Stände von Grünen, Linken und der SPD findet man routiniert auf vielen Veranstaltungen rund um den Christopher Street Day (CSD), die der CDU hingegen seltener. In Berlin, Ausrichter einer der größten CSD-Paraden Deutschlands, ist hingegen Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner in der Vergangenheit bereits zu Gast gewesen.
Dieses Jahr, kurz vor den Wahlen im Herbst, will Wegner noch mal einen drauflegen – und erstmals mit einem eigenen Truck teilnehmen.Das Land Berlin meldete über die Marketinggesellschaft »Berlin Partner« einen Wagen für die Demonstration mit Hunderttausenden Teilnehmern und Zuschauern am 25. Juli an, wie Senatssprecherin Christine Richter auf Anfrage mitteilte. Zuerst hatte die »Bild«-Zeitung berichtet. Geplant ist ein doppelstöckiger Truck mit dem Motto »Regenbogenhauptstadt Berlin«, der in den Farben der Regenbogenflagge gehalten, mit dem Berliner Bären versehen und mit zwei LED-Wänden ausgestattet ist.
»Auf dem Wagen werden Vertreter verschiedener Initiativen, Institutionen und des Regenbogen-Netzwerks der Berliner Verwaltung mitfahren«, sagte Senatssprecherin Richter. Dabei seien auch Wegner und weitere Mitglieder des Senats. »Gemeinsam mit Berlin Partner setzt das Land Berlin damit ein sichtbares Zeichen für Vielfalt, Gleichstellung, Antidiskriminierung und queere Sicherheit«, sagte Richter. Die Teilnahme am CSD sei Teil einer Kampagne im Rahmen des Berliner »Pride Month«.











