PfadnavigationHomePolitikAuslandUkraine-KriegSeedrohne explodiert im Hafen von rumänischer Stadt am Schwarzen MeerStand: 12:52 UhrLesedauer: 2 MinutenRauch steigt auf im Hafen von KonstanzaQuelle: via REUTERS/OBSERVATOR ANTENA1Das rumänische Verteidigungsministerium meldet eine Explosion in der rumänischen Schwarzmeerstadt Konstanza. Zugleich wurden im Asowschen Meer zwei Frachtschiffe angegriffen, wobei nach Angaben aus Baku fünf aserbaidschanische Seeleute ums Leben kamen.Im Hafen der rumänischen Schwarzmeerstadt Konstanza ist am Freitag eine Seedrohne explodiert. Durch die Detonation, die sich gegen 10.30 Uhr (Ortszeit, 9.30 MESZ) im zivilen Teil des Hafens ereignet habe, sei niemand zu Schaden gekommen, teilte das rumänische Verteidigungsministerium mit. Nach der Explosion wurden an der Küste drei weitere unbemannte Boote entdeckt, berichtete das Nachrichtenportal Digi24 unter Berufung auf Insider. Über die Herkunft der Seedrohne und der weiteren Boote gibt es bislang keine Angaben.Erst vergangene Woche war in Rumänien in der Nähe der Grenze zur Ukraine eine Drohne eingeschlagen. Bei dem Vorfall gab es zwei Verletzte. Rumänischen Angaben zufolge hatte es sich bei der Drohne um ein russisches Fabrikat gehandelt. Moskau hatte die Angaben in Zweifel gezogen.Fünf Tote bei Drohnenangriff auf zwei FrachterAußerdem wurden im Asowschen Meer zwei Frachtschiffe mit Drohnen angegriffen. Dabei wurden nach Angaben der Regierung in Aserbaidschan fünf Aserbaidschaner getötet. Drei weitere Aserbaidschaner seien verletzt worden, erklärte das Außenministerium in Baku am Freitag unter Berufung auf eine Mitteilung aus Russland. Laut russischen Staatsmedien machte der russische Vize-Außenminister Michail Galusin die Ukraine für den Angriff verantwortlich. „Wir wissen sehr genau, wer Drohnen – sowohl Luft- als auch Seedrohnen – einsetzt, um friedliche zivile Schiffe in den Gewässern des Schwarzen Meeres und des Mittelmeers anzugreifen“, sagte Galusin demnach.Wie das Außenministerium in Baku weiter mitteilte, befanden sich auf den beiden Frachtschiffen insgesamt 25 aserbaidschanische Besatzungsmitglieder. Es handele sich jedoch nicht um Schiffe des aserbaidschanischen Staates. Lesen Sie auchDer Kommandeur der Drohnenstreitkräfte der ukrainischen Armee, Robert Browdi, erklärte im Onlinedienst Telegram, in der Nacht zum Freitag „fünf Schiffe getroffen zu haben, die sich illegal in den Häfen von Mariupol und Berdjansk“ in von Russland besetztem ukrainischem Gebiet aufgehalten hätten. Er gab jedoch nicht an, ob es sich dabei um die Schiffe handelte, auf denen die aserbaidschanischen Staatsbürger getötet wurden. Russische und ukrainische Angriffe auf zivile Häfen und Schiffe nehmen seit dem vergangenen Jahr zu.AFP/Reuters/ll