PfadnavigationHomeSportEishockeyNach WM-DebakelEishockey-Bundestrainer Harold Kreis entlassenStand: 12:10 UhrLesedauer: 2 MinutenEin Jahr vor der Weltmeisterschaft in Deutschland trennt sich der DEB von Bundestrainer Harold Kreis Quelle: REUTERS/Denis BalibouseNach dem enttäuschenden Abschneiden bei den Olympischen Spielen und dem Debakel bei der WM zieht der Deutsche Eishockey-Bund Konsequenzen. Nationaltrainer Harold Kreis muss gehen. Es gibt drei Kandidaten für die Nachfolge.Harold Kreis ist nicht mehr Trainer der deutschen Eishockey-Nationalmannschaft. Nach Informationen der „Bild“-Zeitung hat sich die Führung des Deutschen Eishockey-Bundes (DEB) dazu entschieden, die Zusammenarbeit mit dem 67-Jährigen zu beenden. Es soll sich um eine einvernehmliche Trennung handeln. Der Vertrag von Kreis lief ursprünglich noch bis zur Weltmeisterschaft 2027, die in Deutschland stattfinden wird.Der DEB zog mit der Trennung die Konsequenzen aus dem schwachen Abschneiden der Nationalmannschaft bei der Weltmeisterschaft. Das Team verpasste das Minimalziel – das Erreichen des Viertelfinals. Deutschland verlor gegen Finnland, Lettland, die USA und die Schweiz und konnte nur gegen Österreich, Ungarn und Großbritannien gewinnen. Lesen Sie auch„Wir gewinnen gegen die vermeintlich Schwachen der Welt und es soll alles wieder gut sein? Das ist nicht die Realität, es wäre sehr viel mehr drin gewesen“, sagte Verteidiger Moritz Seider nach dem WM-Aus.Kehrt Uwe Krupp an die Bande zurück?2023 führte Kreis Deutschland ins WM-Finale und gewann mit dem Team sehr überraschend Silber. Bei den letzten beiden Weltmeisterschaften schaffte es die Mannschaft aber nicht mehr ins Viertelfinale. Auch bei den Olympischen Spielen in Mailand enttäuschte Deutschland, obwohl das Team um Leon Draisaitl, Tim Stützle und Moritz Seider als die beste und talentierteste deutsche Nationalmannschaft in der Geschichte des DEB galt. Bei Olympia gab es im Viertelfinale eine krachende 2:6-Niederlage gegen die Slowakei. Das deutsche Eishockey steckt ein Jahr vor der Weltmeisterschaft im eigenen Land in der Krise. Als potenzielle Nachfolger für Kreis gelten nach Informationen der „Bild“ Uwe Krupp, der ehemalige Nationalspieler Korbinian Holzer und der frühere Co-Trainer von Marco Sturm, Mat McIlwain. Krupp war bereits von 2005 bis 2011 Coach der Nationalmannschaft. step