PfadnavigationHomePS WELTAuto-News„Der neue 2CV soll nicht übertechnisiert werden“Interview mit Xavier Chardon, CEO von CitroënStand: 11:28 UhrLesedauer: 3 MinutenXavier Chardon, CEO von Citroën: „Der neue 2CV soll nicht übertechnisiert werden“ Quelle: Citroen StellantisCitroën will den legendären 2CV neu erfinden: Er soll elektrisch fahren, in Europa gebaut werden und weniger als 15.000 Euro kosten. Citroën-Chef Xavier Chardon deutet an, wo dabei die Prioritäten liegen und wo nicht.SP-X/Paris. Ende Mai hat Xavier Chardon, der Chef von Citroën, überraschend angekündigt: Im Jahr 2028 kommt eine Neuauflage des legendären 2CV auf den Markt. Damit kehrt eine der bekanntesten Automobilikonen Europas genau 80 Jahre nach ihrem Debüt zurück. Im Gespräch mit SP-X erläutert Chardon, was dahintersteckt.

Frage: Citroën bringt den 2CV zurück. Was können wir von dem Auto erwarten?

Xavier Chardon: Wir werden in Paris eine Studie präsentieren, die bereits sehr nah am späteren Serienmodell ist. Der neue 2CV wird auf unserer künftigen eCar-Plattform basieren und zwei Jahre nach der Premiere und damit exakt 80 Jahre nach der Vorstellung des ursprünglichen 2CV auf den Markt kommen.

Uns geht es dabei nicht um Nostalgie. Wir wollen die ursprüngliche Idee des 2CV neu interpretieren: erschwingliche, einfache und emotionale Mobilität für möglichst viele Menschen. Deshalb planen wir ein rein elektrisches Fahrzeug, das in Europa gebaut wird und ohne staatliche Förderungen weniger als 15.000 Euro kosten soll. Das Ziel ist, Elektromobilität wieder für eine breite Kundschaft zugänglich zu machen.