Insidern zufolge habe Musk vor, Kleinanleger von Anfang an in den Mittelpunkt der Eigentümerstruktur von SpaceX zu stellen. Schon seit Jahren bevorzuge der reichste Mann der Welt Privatanleger gegenüber Wall-Street-Instituten. „Elons Philosophie dreht sich ganz um breiten Zugang, deshalb will er Privatanleger einbeziehen“, so einer der Insider.Eine rasche Aufnahme in den wichtigen US-Aktienindex S&P 500 wird es für SpaceX dagegen wohl nicht geben. Der Indexanbieter S&P Global hält nach eigenen Angaben an seinen strengen Aufnahmeregeln fest und will keine Ausnahme machen. „Ausnahmen von den Anforderungen an die wirtschaftliche Tragfähigkeit, die Mindestdauer der Börsennotierung und den Streubesitzfaktor sollten nicht allein aufgrund der Marktkapitalisierung gewährt werden“, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit.
Damit ist eine schnelle Aufnahme von SpaceX in den Leitindex S&P 500 nach dem geplanten Börsengang faktisch vom Tisch. Unternehmen müssen mindestens zwölf Monate an einer anerkannten Börse notiert sein, bevor sie für den S&P 500 infrage kommen.













