Es ist Montagabend kurz nach acht, als eine 38 Jahre alte Frau die Notaufnahme betritt. Sie klagt über Kopfschmerzen. Neu sei das nicht: Seit Jahren leide sie unter Migräne. Die pochenden Schmerzen, wie kleine Hammerschläge im Kopf, kenne sie nur zu gut. Doch diesmal, sagt sie, sei etwas anders. Der Schmerz kam innerhalb von Sekunden, so heftig wie noch nie in ihrem Leben. Keine zwanzig Minuten vergehen, bis die junge Frau im Computertomographen liegt. Wenig später steht die Diagnose fest: Subarachnoidalblutung – eine lebensbedrohliche Hirnblutung. Was die Frau womöglich rettete, waren zwei kleine Worte bei ihrer Vorstellung: noch nie.