Der amerikanische Präsident Donald Trump hat am Mittwoch erstmals eine innenpolitische Niederlage im Hinblick auf den Iran-Krieg erlitten. Das Repräsentantenhaus stimmte dafür, Trump anzuweisen, die US-Truppen aus dem Konflikt mit dem Iran abzuziehen oder die Zustimmung des Kongresses für die Fortsetzung des Krieges einzuholen.
Vier Republikaner stimmten dabei mit den Demokraten – ein deutliches Zeichen für den wachsenden Widerstand gegen den Militäreinsatz. Trump hatte bisher alle Versuche des Kongresses, seine Macht zu beschränken, erfolgreich abgeblockt. Die Republikaner hatten ihre diesbezüglichen Rechte weitgehend abgetreten und Trump immer wieder gewähren lassen.
Hintergrund des nun aufkeimenden Widerstands sind schlechte Umfragewerte Trumps. Die Republikaner fürchten wegen des zunehmend autokratischen Verhaltens Trumps eine Niederlage bei den Midterms im November. Bereits vor der Iran-Abstimmung hatten die Republikaner im Senat Trump gezwungen, seinen Antrag auf eine Milliarde Dollar für Sicherheitsmaßnahmen für sein Ballsaal-Projekt zurückzuziehen. Sie stoppten außerdem einen vom Justizministerium angekündigten Plan zur Einrichtung eines Bundesfonds zur Entschädigung von Aktivisten des 6. Januar.















