Die Vorstellung der vier Entwürfe für die neue Carolabrücke hat in Dresden eine intensive politische Debatte ausgelöst.

Die Stadtverwaltung sieht sich mit der parallelen Beauftragung mehrerer Planungsbüros auf dem richtigen Weg. Zwischen Begeisterung für die gestalterische Vielfalt und der Forderung nach belastbaren Fakten zu Kosten und Bauzeit positionieren sich von dieser Zeitung angefragte Ratsfraktionen unterschiedlich.

Ein straffer Zeitplan

Ende Mai haben die vier beauftragten Planungsbüros ihre Entwürfe für die neue Carolabrücke eingereicht und erstmals dem Begleitgremium vorgestellt. Damit beginnt die entscheidende Phase des Auswahlprozesses.

Beteiligt sind die Büros FHECOR Deutschland/TSSB, Ingenieurbüro GRASSL, Schüßler-Plan/DKFS sowie Leonhardt, Andrä und Partner gemeinsam mit Knight Architects. Alle Entwürfe greifen das Motiv der Bogenbrücke auf und versuchen, sich in die Dresdner Brückenfamilie und die historische Stadtsilhouette einzufügen.