Debatte im Abgeordnetenhaus: Zu früh gemeckert
Die Opposition wollte den Hundt-Rauswurf mit Stillstand bei der Verwaltungsreform verbinden. Doch gerade nun machte der Senat einen neuen Schritt.
Regierungschef Kai Wegner (CDU), der zuletzt eher angeschlagen wirkte, machte am Donnerstag im Plenarsaal einen munteren Eindruck
Jens Kalaene/dpa
Grüne und Linke hatten sich ihre Strategie für die Sitzung des Abgeordnetenhauses am Donnerstag nachvollziehbar zurechtgelegt: Sie wollten den Abgang von Kurzzeit-Staatssekretär Matthias Hundt (CDU) mit Kritik an der Verwaltungsreform verknüpfen, für die Hundt in seiner 69-tägigen Amtszeit zuständig war. Das sollte Regierungschef Kai Wegner (CDU) nur dreieinhalb Monate vor der Parlamentswahl am 20. September gleich doppelt treffen: Er hatte Hundt ohne ausreichende Prüfung zum Digitalisierungschef (CDO) gemacht – und die Verwaltungsreform ist sein Kernprojekt.












