Stand: 04.06.2026 • 15:05 Uhr
Mehrere Wochen nach dem Tod des in der Ostsee gestrandeten Buckelwals beginnt auf der Insel Anholt die Obduktion des Tieres. Dabei soll neben der Todesursache auch das Geschlecht des Wals geklärt werden.
Der Kadaver des in der Ostsee gestrandeten Buckelwals wird nun in Dänemark obduziert. Noch vor Beginn der Untersuchung hatte eine Sprecherin des Fährunternehmens Anholt Greena erklärt, dass der eigentlich geplante Abtransport von der Insel auf unbestimmte Zeit verschoben wurde.
Die Expertinnen und Experten erhoffen sich Erkenntnisse über die Todesursache des Buckelwals, der seit Wochen Schlagzeilen macht. Die Obduktion soll öffentlich am Strand stattfinden. Interessierte können dabei zusehen - allerdings mit Sicherheitsabstand.
Am Strand stehen bereits große Container bereit. Ob der gelblich verfärbte und durch Fäulnisgase aufgeblähte Wal nach der Obduktion zerteilt und in die Container verladen wird oder bis auf weiteres am Strand liegen bleibt, ist bislang unklar. Anwohnende sind besorgt, der übelriechende Kadaver des Tieres könnte Badegäste abschrecken.
















