In größeren Teilen Deutschlands wird es heute der Vorhersage nach ungemütlich. Morgendliche Vorhersage in der "WarnWetter"-App des DWD für heute, 19 Uhr. © Deutscher Wetterdienst Meteorologe Nico Bauer vom Deutschen Wetterdienst (DWD) sagte dem Tagesspiegel: „Heute erwarten wir eine dynamische Gewitterlage, bei der vor allem der Wind im Vordergrund steht! Der Schwerpunkt liegt dabei vom Westen über die breite Mitte bis in den Nordosten Deutschlands. Dort sind örtlich Gewitter mit schweren Sturmböen bis 100 Kilometer pro Stunde, Hagel bis drei Zentimeter und Starkregen bis 25 Liter pro Quadratmeter innerhalb von einer Stunde möglich“. Im Schwerpunktbereich könne es örtlich auch einzelne kurzlebige Tornados geben – was diese Wetterlage von ähnlichen Lagen des bisherigen Jahres unterscheide. Ansonsten müsse heute Nachmittag und am Abend mit Schauern und Gewittern gerechnet werden. Es drohen entwurzelte Bäume und Schäden an Gebäuden Bauer warnt: „Durch die schweren Sturmböen um die 100 Kilometer pro Stunde, die an den kräftigsten Zellen auftreten können, können Bäume entwurzelt werden und Gegenstände umherfliegen“. Bei möglichen kurzlebigen Tornados seien sehr kleinräumig große Schäden auch an Gebäuden möglich.„Die heutige Wetterlage hat es in sich“, pflichtet DWD-Meteorologe Thorsten Kaluza bei. „Dementsprechend ist dringend geboten, die Warnlage im Blick zu behalten“, so der Meteorologe – etwa auf der Website des DWD sowie in den Warn-Apps. Dieser Rat gelte nicht nur, aber besonders bei Aktivitäten im Freien. „Beachten Sie auch die angegebenen Handlungsempfehlungen, um im Zweifelsfall ein besseres Gefühl für das Gefahrenpotenzial zu bekommen.“ Dauerregen in der Nacht zu Freitag erwartet In der Nacht zum Freitag soll die Gewitteraktivität dann nachlassen. Dafür kommt Regen: An den Alpen und vom Erzgebirge bis zum Zittauer Gebirge sind Stark- oder Dauerregen mit bis zu 30 Liter pro Quadratmeter in zwölf Stunden nicht ausgeschlossen.An der Nordsee kann es steife Böen geben, in Gipfellagen erneut stürmische Böen bis Sturmböen mit bis zu 85 Kilometern pro Stunde. Insbesondere im Norden und in den östlichen Mittelgebirgen sind örtlich markante Gewitter mit Starkregen und stürmischen Böen zu erwarten. Am späten Abend dürften die meisten nachlassen. (dpa/Tsp)
„Durch die schweren Sturmböen können Bäume entwurzelt werden“: Heute wird es krachen – der Deutsche Wetterdienst warnt
In mehreren Teilen Deutschlands drohen heute Gewitter. Der Deutsche Wetterdienst erwartet starken Wind und schließt auch kurzlebige Tornados nicht aus.













