In Teilen Deutschlands wird es ungemütlich: Im Südwesten sind kräftige Gewitter mit Sturmböen, Hagel und Starkregen möglich. Dort seien auch Orkanböen bis Windgeschwindigkeiten von bis zu 129 Kilometern pro Stunde und kurzlebige Tornados nicht ausgeschlossen, teilte der Deutsche Wetterdienst (DWD) mit .

Im Südosten kann es demnach am Abend kräftig gewittern. Zumindest deutlich auffrischende Südwest- und Westwinde prognostiziert der DWD für die Nordwesthälfte Deutschlands – gebietsweise seien stürmische Böen möglich.Deutschland gelange in den Einflussbereich eines Sturmtiefs bei Schottland, hieß es zur Erklärung. Besonders ist demnach der Südwesten betroffen: Im Tagesverlauf soll es in diesem Bereich teils kräftige Gewitter geben. Möglich seien kleinkörniger Hagel, Sturmböen mit bis zu 90 Kilometer pro Stunde und lokaler Starkregen mit 20 Liter Wasser pro Quadratmeter in kurzer Zeit.

Gewitter mit »markanter Eigendynamik«»Die heutige Wetterlage hat es in sich«, erklärte DWD-Meteorologe Thorsten Kaluza. »Ab dem Mittag entwickeln sich von Westen her teils kräftige Gewitter, die aufgrund der Windverhältnisse eine markante Eigendynamik entwickeln können.« Anders als bei einem normalen Sommergewitter seien diese Gewitter »dynamischer, organisierter und langlebiger«, sagte der Meteorologe.