Boomende Aktienmärkte haben den Club der Dollarmillionärinnen und -millionäre erneut kräftig wachsen lassen. Insgesamt 25,3 Millionen Menschen verfügten im vergangenen Jahr weltweit über ein anlagefähiges Vermögen von mindestens einer Million Dollar, zeigt eine Analyse des Beratungsunternehmens Capgemini. Das seien fast zwei Millionen mehr als 2024.

In Deutschland zählten Capgemini zufolge im vergangenen Jahr rund 1,78 Millionen Menschen zur Gruppe der vermögenden Privatpersonen („High Net Worth Individuals“ oder kurz: „HNWI“) und damit 11,1 Prozent mehr als im Vorjahr. Deren Vermögen nahm demnach um 12,7 Prozent auf gut 7,1 Billionen Dollar (rund 6,1 Billionen Euro) zu, auch dank einer nachlassenden Inflation.Einen Überblick über die 500 reichsten Deutschen gibt die Reichstenliste , die das manager magazin jährlich exklusiv recherchiert. An deren Spitze befanden sich im vergangenen Jahr Dieter Schwarz (86) mit einem Vermögen von 46,5 Milliarden Euro, die Familien Susanne Klatten (64) und Stefan Quandt (60) mit 36,1 Milliarden Euro sowie die Familien Albrecht und Heister, die 27,7 Milliarden Euro verzeichneten.

Vier Länder stellen zwei Drittel aller MillionäreIm internationalen Vergleich belegt Deutschland damit Rang drei. Spitzenreiter bleiben die USA: Dort stieg die Zahl der Millionärinnen und Millionäre um 736.000 auf 8,7 Millionen und damit stärker als in jedem anderen Land.Deutliche Zuwächse verzeichneten auch Japan auf Rang zwei mit 436.000 sowie China auf Rang vier mit 154.000 zusätzlichen Millionärinnen und Millionären. Damit vereinen die vier größten Reichennationen USA, Japan, Deutschland und China fast zwei Drittel aller Millionäre (65,7 Prozent) weltweit.