War der Ball im Aus oder nicht? Manchmal sind es die kleinen Fragen, die am Ende große Auswirkungen auf den Weltfußball haben. Rückblende ins Jahr 2022. Bei der Weltmeisterschaft in Katar muss die deutsche Nationalmannschaft am letzten Gruppenspieltag ihr Spiel gegen Costa Rica gewinnen und gleichzeitig darauf hoffen, dass Spanien nicht gegen Japan verliert. Tatsächlich geht das Spiel gegen die Südamerikaner mit 4:2 zugunsten der DFB-Elf aus. Da Spanien aber 2:1 gegen Japan verliert, ist das Ergebnis letztendlich bedeutungslos.Anzeige

Zum Streitpunkt dabei wird eine Szene unmittelbar vor dem Führungstreffer von Ao Tanaka. Denn bei der Hereingabe von Mitomi entschied Schiedsrichter Gomes nach Signal des Assistenten zunächst auf Toraus. Das Spiel hätte also mit einem Abstoß weitergehen müssen. Doch der Video Assistent Referee (VAR) überprüfte die Szene minutenlang. Das endgültige Urteil: Der Ball war nicht im vollen Umfang hinter der Linie. Der Treffer zählt. Japan und Spanien kommen weiter, Deutschland nicht. Ob der Ball nun im Aus war, damit beschäftigten sich im Nachhinein viele Sportsendungen. Bei der Weltmeisterschaft 2026 könnte neue Technik aber dafür sorgen, dass diese Frage gar nicht erst aufkommt.