Der angeschlagene französische Champagnerhersteller Maison Pommery prüft einen mehrheitlichen Einstieg der deutsch-spanischen Sektkellerei Henkell Freixenet. Maison Pommery sei für einen Zeitraum von zwei Monaten in exklusive Verhandlungen mit Henkell International über ein geplantes strategisches Zusammenschlussvorhaben getreten, teilte das französische Unternehmen in Reims mit.

Ziel sei der Einstieg von Henkell International als Mehrheitsaktionär von Maison Pommery & Associés. Henkell Freixenet bestätigte entsprechende Sondierungsgespräche, ohne Details zu nennen.Hauptversammlung verschobenDas Partnerschaftsprojekt zwischen zwei Familienkonzernen könne einen globalen Akteur im Bereich der Schaumweine hervorbringen, der von einem Portfolio starker und sich ergänzender Marken sowie einer internationalen Marktpräsenz profitieren würde, teilte Maison Pommery weiter mit.

Vor dem Hintergrund der Verhandlungen werde die Hauptversammlung, die über den Jahresabschluss 2025 beschließt, auf einen Zeitpunkt nach dem 30. Juni verschoben. Bis dahin werde Maison Pommery seine Geschäftstätigkeit im Rahmen des normalen Geschäftsbetriebs fortsetzen.