Quelle: dpa Berlin/Brandenburg

4. Juni 2026, 5:00 Uhr

25 Jahre nach seinem Outing sieht Klaus Wowereit immer noch Anfeindungen gegen Homosexuelle selbst in der oft toleranten Stadt Berlin.

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Am 10. Juni 2001 wurde Klaus Wowereit, damals SPD-Fraktionsvorsitzender im Berliner Abgeordnetenhaus, zum Kandidaten für das Amt des Regierenden Bürgermeisters gekürt. Kurz zuvor war die Koalition von CDU und SPD zerbrochen, eine Neuwahl stand an. Bei seiner Rede auf dem SPD-Sonderparteitag sagte Wowereit am Ende den Satz, der ihn berühmt machte: «Damit auch keine Irritationen hochkommen, liebe Genossinnen und Genossen, ich sag's euch auch und wer's noch nicht gewusst hat: Ich bin schwul, und das ist auch gut so, liebe Genossinnen und Genossen.»