Ungarn und die Ukraine haben sich nach Angaben der Regierung in Budapest auf ein Abkommen zu den Rechten der ungarischen Minderheit in der Ukraine geeinigt. Ungarns neuer Ministerpräsident Péter Magyar hatte die Regelung der Minderheitenrechte im östlichen Nachbarstaat zur Bedingung dafür gemacht, dass sein Land dem Beginn von EU-Beitrittsgesprächen mit der Ukraine zustimmt.

Magyar erklärte bei X , nach dreiwöchigen Verhandlungen mit der Ukraine habe sein Team erreicht, was sein Vorgänger Viktor Orbán in einem Jahrzehnt nicht geschafft habe: Das umfassende Abkommen verbessere die Bildungschancen sowie sprachliche, kulturelle und politische Rechte der mehr als 100.000 Mitglieder der ungarischen Minderheit in der westukrainischen Region Transkarpatien. Die Vereinbarung sieht beispielsweise vor, dass Schüler im Unterricht ihre Muttersprache nutzen, Prüfungen auf Ungarisch ablegen ‌und bei Feierlichkeiten ungarische Nationalsymbole verwenden dürfen.

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