Deutschland hat den Einzug als nicht-ständiges Mitglied in den Uno-Sicherheitsrat verpasst. Portugal und Österreich haben sich im ersten Wahlgang durchgesetzt, wie die Präsidentin der Uno-Generalversammlung, Annalena Baerbock, mitteilte. Ihr zufolge erhielt Österreich 131 Stimmen, Portugal 134 und Deutschland 104 Stimmen. Erforderlich für die Wahl war eine Zweidrittelmehrheit ‌der 193 Uno-Mitgliedstaaten. Es gab eine Enthaltung.

Die drei EU-Länder konkurrierten bei der Abstimmung um zwei Sitze in dem höchsten Uno-Gremium. Die Amtszeit erstreckt sich auf die Jahre 2027 und 2028. Bundesaußenminister Johann Wadephul (CDU) hatte zuvor ehrgeizig für Deutschland geworben. (Lesen Sie hier mehr dazu .)Deutschland bemüht sich seit der Wiedervereinigung alle acht Jahre um den Einzug in den Uno-Sicherheitsrat – und war schon sechs Mal als nicht-ständiges Mitglied vertreten, zuletzt in den Jahren 2019 und 2020.