Forschende der Universität Toronto haben gezeigt, wie Künstliche Intelligenz einem Computerwurm helfen kann, sich sehr viel effizienter in fremden Computernetzwerken zu verbreiten: indem er angepasste Angriffsstrategien gegen noch nicht infizierte Computer entwickelt. Der KI-Wurm ist damit sehr viel gefährlicher als bisher existierende Varianten. Ihr Demonstrationsexperiment beschreiben die Forschenden in einem online veröffentlichten Preprint.Anzeige

Wie ein Computerwurm arbeitet

Ein Wurm ist eine spezielle Art von Schadsoftware. Er nutzt bekannte Software-Schwachstellen, um sich Zugang zu fremden Rechnern zu verschaffen. Dort erstellt er dann automatisch neue Kopien von sich selbst, die versuchen, in weitere Rechner des jeweiligen Netzwerks einzudringen. Der erste große Sicherheitsvorfall mit solch einem Computerwurm ereignete sich 1988. Ein misslungenes Experiment mit dem sogenannten Morris-Wurm legte zehn Prozent des Internets lahm.

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