Quelle: dpa Berlin/Brandenburg

3. Juni 2026, 16:31 Uhr

Gegen einen 28-jährigen Autofahrer, der durch Raserei einen 67 Jahre alten Fußgängers tödlich erfasst hatte, erging eine Bewährungsstrafe. (Foto Illustration)

© Monika Skolimowska/​dpa

Rund zwei Jahre nach dem Unfalltod eines 67-jährigen Fußgängers in Berlin-Neukölln durch Raserei ist der Verursacher zu einem Jahr und zehn Monaten Haft auf Bewährung verurteilt worden. Das Amtsgericht Tiergarten sprach den 28-jährigen Angeklagten der fahrlässigen Tötung sowie der fahrlässigen Gefährdung des Straßenverkehrs und der Unfallflucht schuldig. Zudem erging eine Führerscheinsperre von zweieinhalb Jahren. Die Tat mache fassungslos, sagte der Vorsitzende Richter. Der Unfall sei bei Einhaltung der dort erlaubten Höchstgeschwindigkeit von Tempo 50 vermeidbar gewesen.