Eine Rekordzahl von mehr als tausend Bergsteigerinnen und Bergsteigern hat in diesem Frühjahr den Mount Everest, den höchsten Berg der Erde, bestiegen. »Die endgültige Zahl muss noch überprüft werden«, erklärte Himal Gautam von der nepalesischen Tourismusbehörde.
Der bisherige Rekord hatte laut der Himalaja-Datenbank der deutschen Alpinistin Billi Biering bei 877 Mount-Everest-Besteigungen im Jahr 2019 gelegen.Zu der hohen Zahl in diesem Jahr trug ein langer Zeitraum mit stabilem Wetter bei. Allerdings gab es auch in dieser Saison mehrere Todesfälle: Zwei indische Bergsteiger sowie drei Nepalesen, die bei Everest-Aufstiegen halfen, starben. Ein weiterer Nepalese wird seit seinem Abstieg vermisst.
Bei der bislang tödlichsten Saison 2023 waren 18 Menschen ums Leben gekommen.Bergtourismus boomt in NepalChina hatte dieses Jahr die Nordseite des Everest für Aufstiege geschlossen. Die nepalesischen Behörden erteilten in dieser Saison hingegen eine Rekordzahl von 494 Mount-Everest-Aufstiegsgenehmigungen für Ausländer.
Allein am 21. Mai erreichten 275 Menschen den Gipfel des 8849 Meter hohen Berges. An diesem Tag standen Bergsteiger auf den eisigen Höhen des Berges für die Gipfelbesteigung tatsächlich Schlange, wie Fotos zeigen.













