Breel Embolo ist vor dem Abflug der Schweizer Nationalmannschaft zur bevorstehenden Fußball-Weltmeisterschaft von den Behörden ausgebremst worden. Embolo könne vorerst nicht mit dem Team in die USA fliegen, teilte der Schweizer Verband am Dienstag mit.
Die elektronische Reisegenehmigung (ESTA) des Spielers sei bis Dienstagmorgen bewilligt gewesen, hieß es in der Verbandsmitteilung. »Um 10.30 Uhr haben wir die Information erhalten, dass sein ESTA nochmals in Abklärung geht.«Man stehe nun in Kontakt mit den Behörden. Der Verband stellte Embolo am Zürcher Flughafen einen Mitarbeiter der Agentur an die Seite, mit der die Schweizer ihre Reise zum Turnier in den USA, Kanada und Mexiko organisiert haben.
»Wir gehen davon aus, dass Breel entweder heute noch oder morgen nachfliegen und zum Team stoßen wird«, hieß es am Dienstag weiter. Seitdem hat der Verband sich nicht mehr geäußert.Der SFV nannte keinen Grund dafür, warum Embolos Einreiseerlaubnis erneut überprüft wurde. Für Mittwochabend ist eine Pressekonferenz angekündigt.
Ob Embolos Vorstrafe eine Rolle spielt, ist offenSchweizer und Schweizerinnen dürfen mit ESTA visumsfrei für maximal 90 Tage am Stück in die USA einreisen. Wenn die USA den ESTA-Antrag ablehnen, geben sie dafür selten Gründe an. Zu den Gründen könnten etwa Einträge in Sicherheitsdatenbanken, überzogene USA-Aufenthalte oder frühere Reisen nach Iran oder Syrien zählen. Ein Einspruch ist nicht möglich.











