Mit Scout, einem KI-Assistenten, der deutlich weiter gehen soll als der bisherige Copilot, scheint Microsoft Googles Gemini Spark Konkurrenz machen zu wollen. Damit zeichnet sich ein neues Wettrennen um einen möglichst intelligenten Unternehmensassistenten ab. Scout soll sich tief in die Arbeitsumgebung von Unternehmen integrieren und dauerhaft im Hintergrund mitlaufen. Der Assistent verbindet sich mit Microsoft-365-Diensten wie Outlook, Teams und OneDrive und soll Aufgaben wie die Organisation von Terminen, das Verfassen von E-Mails, die Spesenabrechnung oder die Verwaltung von Dateien übernehmen.

Microsoft betont, dass Scout mehr als Copilot relevante Zusammenhänge erkennen können soll und proaktiv auf wichtige Aufgaben oder Ereignisse aufmerksam macht – zum Beispiel auf die optimale Abfahrtszeit für Termine unter Berücksichtigung der aktuellen Verkehrslage.

Scout baut dabei auf Open Claw auf – und das, obwohl CEO Satya Nadella die Technologie vor wenigen Monaten noch mit einem Virus verglichen hatte. Die KI-„Skill“-Erweiterungen von OpenClaw wurden zudem als Sicherheitsalptraum bezeichnet. In einem Gespräch mit The Verge zeigte man sich bei Microsoft jedoch optimistisch, die Sicherheit von Scout gewährleisten zu können.