PfadnavigationHomeSportFußballArtikeltyp:LivetickerWM 2026Keine Visa – USA und Kanada spannen Irans Team auf die FolterStand: 15:55 UhrLesedauer: 7 MinutenSportmentaltrainer Michael Draksal gibt bei WELT TV Tipps für die mentalen Herausforderungen bei der WM. Mit Blick auf die nächsten Wochen sagt er: „Die Aufgabe ist es, im Hier und Jetzt zu bleiben.“Die Einreise des iranischen Teams in die USA ist weiter ungewiss. Außerdem: Die DR Kongo will in Andalusien gegen Chile spielen, wird aber vom Bürgermeister ausgebremst. Alle News im WM-Ticker.Am 11. Juni beginnt die Fußball-Weltmeisterschaft in den USA, Kanada und Mexiko. Die 48 Mannschaften bereiten sich nun vor, etliche Testspiele stehen an. Bleiben Sie hier auf dem Laufenden über alles Wichtige rund um das Turnier und die deutsche Nationalmannschaft.Mittwoch, 15.24 Uhr – Ungewissheit ist steter Begleiter des iranischen TeamsWeniger als zwei Wochen vor ihrem ersten geplanten Spiel bei der Weltmeisterschaft hat die iranische Mannschaft ihre Visa für Mexiko erhalten. Die Visa seien „innerhalb von 48 Stunden“ ausgestellt worden, ohne dass die Spieler in der mexikanischen Botschaft erscheinen und dort ihre Fingerabdrücke hätten hinterlassen mussten, erklärte am Mittwoch der iranische Botschafter in Ankara, Mohammad Hassan Habibollahsade. Das iranische Team hält sich derzeit in der Türkei auf. Visa für die USA und Kanada, die beiden anderen Gastgeberländer der am 11. Juni beginnenden WM, hat die iranische Mannschaft aber noch nicht erhalten. Dies hat das iranische Team bereits dazu gezwungen, ihr WM-Quartier vom ursprünglich geplanten Ort in Tucson im US-Bundesstaat Arizona in die mexikanische Grenzstadt Tijuana zu verlegen. Die mit dem Iran-Krieg zusammenhängenden Ungewissheiten erschweren die Vorbereitungen des iranischen Teams auf das Turnier. Das erste WM-Spiel des Iran soll am 15. Juni in Los Angeles gegen Neuseeland ausgetragen werden. Auch die anderen beiden Gruppenspiele des Iran sollen in den USA stattfinden: am 21. Juni ebenfalls in Los Angeles gegen Belgien und am 26. Juni in Seattle gegen Ägypten.Mittwoch, 12.13 Uhr – Gegner der DR Kongo zu Konzessionen bereitNach der Spielabsage in Spanien aufgrund des Ebola-Ausbruchs in der Demokratischen Republik Kongo hofft der kongolesische Fußballverband auf eine schnelle Lösung. Die Nationalmannschaft sollte am 9. Juni in der La Línea de la Concepción in der Provinz Cádiz zu einem WM-Testspiel gegen Chile antreten. Doch der Bürgermeister der Stadt, Juan Franco, sagte die Partie aufgrund von Gesundheitsrisiken im Zusammenhang mit dem Ausbruch der tödlichen Viruskrankheit in dem zentralafrikanischen Land ab. Der kongolesische Fußballverband versicherte daraufhin in einer Mitteilung, alle notwendigen Maßnahmen seien ergriffen worden, um die Einhaltung der für das Spiel geltenden gesundheitlichen, sportlichen und behördlichen Auflagen zu gewährleisten. „Die kongolesische Delegation hält sich weiterhin strikt an die geltenden internationalen Protokolle“, hieß es. Der Gegner ist auch zu Konzessionen bereit. „Wir stehen im Gespräch mit dem kongolesischen Fußballverband, dem Veranstalter des Spiels und dem Stadionbetreiber, damit das Spiel unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfinden kann“, sagte Felipe Correa, Manager der chilenischen Nationalmannschaft, laut spanischen Medien.Mittwoch, 7.47 Uhr – Keine Nachtschicht für die WMDie aus deutscher Sicht sehr späten Anstoßzeiten einiger WM-Partien sind für viele Fußballfans hierzulande ein Grund, die Spiele nicht zu sehen. In einer repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov im Auftrag der Lieferplattform Wolt gaben 41 Prozent der Befragten an, dass es unwahrscheinlich (16 Prozent) oder sehr unwahrscheinlich (25 Prozent) sei, dass sie für WM-Spiele in Randzeiten länger wachbleiben oder früher aufstehen. 37 Prozent wollen grundsätzlich aber auch solche Spiele verfolgen.Lesen Sie auchBei der WM in den USA, Kanada und Mexiko werden einige Spiele wegen der Zeitverschiebung in Deutschland zu ungewöhnlichen Zeiten zu sehen sein, beispielsweise um 0 Uhr, 3 Uhr oder sogar 6 Uhr. Die Gruppenspiele der deutschen Nationalmannschaft werden allerdings schon um 19 Uhr (gegen Curaçao) und zweimal um 22 Uhr (gegen die Elfenbeinküste und Ecuador) angestoßen.Mittwoch, 6.03 Uhr – Deutsches Team hinter verschlossenen TürenJulian Nagelsmann hat keine Zeit für einen Jetlag. Der Bundestrainer macht am Tag nach der Ankunft in Chicago sofort weiter mit der Vorbereitung der Nationalmannschaft – und zwar hinter geschlossenen Türen. Zuschauen ist jetzt nicht mehr erlaubt. Für den späten Vormittag Ortszeit – 18.00 Uhr in Deutschland – hat Nagelsmann die erste Übungseinheit für Kapitän Joshua Kimmich und dessen Kollegen angesetzt. Auf dem Gelände des Klubs Chicago Fire aus der Major League Soccer trainiert die DFB-Elf für die WM-Generalprobe an diesem Samstag (20.30 Uhr, im Sport-Ticker der WELT) gegen Co-Gastgeber USA. Torwart-Rückkehrer Manuel Neuer arbeitet weiter daran, für das dann vorgesehene Länderspiel-Comeback fit zu werden. Ob der 40-Jährige gegen das US-Team tatsächlich erstmals seit zwei Jahren wieder im DFB-Tor stehen wird, muss noch entschieden werden. Nagelsmann hatte angekündigt, in Chicago ein Update zu Neuers Wadenverletzung zu geben. Dienstag, 18.51 Uhr – Aus der Traum für Stuttgarts Kapitän KarazorFür Bundesliga-Profi Atakan Karazor vom VfB Stuttgart ist der WM-Traum geplatzt. Der Kapitän der Schwaben hat es nicht in das finale Aufgebot der türkischen Nationalmannschaft geschafft. Die Nichtberücksichtigung ist zwar keine ganz große Überraschung, nach dem verlorenen DFB-Pokalfinale gegen den FC Bayern (0:3) aber die nächste Enttäuschung für den 29-Jährigen. Zumal er die Partie gegen die Münchner vor eineinhalb Wochen angeschlagen nur von der Bank aus verfolgen konnte.Karazor hat für die Türkei bisher zwei A-Länderspiele bestritten. In den WM-Qualifikationspartien gegen Bulgarien (2:0) und Spanien (2:2) im vergangenen November war er jeweils eingewechselt worden. Der Mittelfeldspieler gehörte zum vorläufigen Turnier-Kader, den Nationaltrainer Vincenzo Montella allerdings noch von 35 auf 26 Spieler kürzen musste.Dienstag, 18.03 Uhr – Norwegen zieht gegen Trump zu FeldeNorwegens Fußballverband (NFF) hat die Ethikkommission der Fifa aufgefordert, die im vergangenen Dezember erfolgte Verleihung des „Friedenspreises“ an US-Präsident Donald Trump zu überprüfen. Er habe die Ethikkommission des Weltfußballverbands um eine Untersuchung gebeten, teilte der NFF am Dienstag mit. NFF-Präsidentin Lise Klaveness erklärte, der norwegische Verband sei allein an die Ethikkommission herangetreten. Andere Verbände hätten sich anschließen können, wenn sie dies gewollt hätten. Druck auf andere auszuüben sei aber „nutzlos“, sagte Klaveness. „Das würde nur Reibung erzeugen.“Fifa-Chef Gianni Infantino hatte Trump den erstmals vergebenen Preis am 6. Dezember bei der Auslosung für die Fußball-Weltmeisterschaft 2026 in Washington überreicht. Infantino hatte bei der Preisvergabe erklärt, die Fifa erkenne damit Trumps „außergewöhnliche und herausragende Handlungen zur Förderung von Frieden und Einheit auf der ganzen Welt“ an. Die Fifa machte bislang nicht öffentlich, nach welchen Kriterien der Preis vergeben wurde. Dienstag, 15.04 Uhr – Probleme mit dem Visum, Schweiz reist ohne Embolo Der frühere Bundesliga-Profi Breel Embolo ist vor dem Abflug der Schweizer Nationalmannschaft von den Behörden ausgebremst worden. Der 29-Jährige könne vorerst nicht mit dem Team in die USA fliegen, teilte der Schweizer Verband mit. Man gehe aber davon aus, dass der Stürmer von Stade Rennes zeitnah nachreisen könne.Die elektronische Reisegenehmigung (ESTA) des Spielers sei bis Dienstagmorgen bewilligt gewesen, hieß es in der Verbandsmitteilung. „Um 10.30 Uhr haben wir die Information erhalten, dass sein ESTA nochmals in Abklärung geht.“ Man stehe nun in Kontakt mit den Behörden. Dem ehemalige Bundesliga-Profi wurde am Züricher Flughafen ein Mitarbeiter der Agentur an die Seite geDienstag, 13.45 Uhr – WM-Aus für Christoph Baumgartner Österreich fährt ohne Christoph Baumgartner von RB Leipzig zur WM. Der Bundesliga-Profi zog sich beim Aufwärmen vor dem Testspiel gegen Tunesien (1:0) am Montag eine Verletzung im rechten Oberschenkel zu. „Das ist für Christoph und für uns als Team natürlich eine sehr bittere Nachricht. Er ist ein wichtiger Spieler und eine zentrale Persönlichkeit innerhalb unserer Mannschaft“, sagte Trainer Ralf Rangnick.Dienstag, 11.34 Uhr – Bayern-Talent in Senegals WM-KaderDieses Talent des FC Bayern erlebt gerade ein wahrhaftiges Fußball-Märchen. Der 18-jährige Bara Sapoko Ndiaye hat es nach seinem Debüt am Sonntag für die Nationalmannschaft des Senegals direkt in den WM-Kader geschafft. Beim 2:3 gegen Turnier-Mitgastgeber USA stand der Mittelfeldspieler über die volle Spielzeit auf dem Platz. Und obwohl er zu den Streichkandidaten zählte, darf der außergewöhnlich schnelle Ndiaye jetzt zur Weltmeisterschaft.Dienstag, 8.30 Uhr – Diaz führt Kolumbien zum SiegAngeführt vom überragenden Bayern-Star Luis Díaz hat Kolumbien seinen WM-Test gegen Costa Rica klar für sich entschieden. Die Kolumbianer feierten in Bogota einen ungefährdeten 3:1 (2:1)-Heimsieg. Díaz war der Motor in der Offensive und traf in der 22. Minute zum 2:0. Zuvor hatte Dávinson Sánchez (17.) die Hausherren in Führung gebracht, den Schlusspunkt setzte Luis Suárez (81.) Das zwischenzeitliche 1:2 für Costa Rica markierte Andrey Soto (33.). Dienstag, 7.45 Uhr – Österreich gewinnt TestspielÖsterreich hat sein letztes Vorbereitungsspiel vor der WM gewonnen. Die Mannschaft von Ralf Rangnick setzte sich in Wien mit 1:0 gegen Tunesien durch. Zum Matchwinner avancierte Dortmunds Marcel Sabitzer (63. Minute), der einen gut herausgespielten Konter auf Zuspiel von Stefan Posch verwertete. Auch beim vorherigen Testspielsieg gegen Südkorea Ende März war Sabitzer der Siegtorschütze gewesen. Die Österreicher waren ab der 36. Minute nur noch zu zehnt, nachdem Bayern-Mittelfeldspieler Konrad Laimer nach einem Handspiel als letzter Mann die Rote Karte gesehen hatte. Wenn Sie hier klicken, können Sie sich den Gruppenspielplan der WM als PDF herunterladen. Luis Diazstep/pk/lwö/SUF/mel