Offensichtlich rechtsextrem motiviert: Rechte verunstalten schon wieder Göttingen

In Göttingen wurden eine Treppe in Regenbogenfarben und eine Tafel im Gedenken an die Bücherverbrennungen beschmiert. Solche Taten häufen sich hier.

Am Nordaufgang zum Jina-Mahsa-Amini-Platz erinnert eine Bronzetafel an die Bücherverbrennung vom 10. Mai 1933

Stefan Christmann/The Passenger

„Nazi-frei“ war Göttingen nie, auch wenn das immer mal wieder behauptet wird. Zwar ließen sich Rechtsextremisten in der Uni-Stadt im Vergleich zu anderen norddeutschen Kommunen nur selten öffentlich blicken, und auch die AfD schaffte es bislang nicht ins Kommunalparlament. Doch nächtliche Sprühereien, Spuckis auf Laternenpfählen und gelegentliche Überfälle auf Linke oder Punks liefern genügend Hinweise, dass Neonazis auch in Göttingen ihr Unwesen treiben.