Wie gut verkauft sich das MacBook Neo? Apple macht keine konkreten Angaben zu Verkäufen einzelner Mac-Modelle mehr, doch das Management machte bereits Andeutungen, dass es hervorragend läuft. Nun gibt es Zahlen des Marktforschers IDC für das erste Quartal 2026. Demnach war das Debüt des günstigen Neo der beste Start eines Mac-Produkts seit langem – und das trotz der Tatsache, dass der Rechner erst zum Ende des Quartals, nämlich am 11. März, eingeführt wurde und anfangs auch mit Lieferproblemen kämpfte.
Nur kurz auf dem Markt
Laut IDC wurden insgesamt 1,1 Millionen Einheiten des MacBook Neo bis Ende März ausgeliefert. Zum Vergleich: Beim MacBook Air M5 sollen es 900.000 und beim MacBook Pro M5 550.000 Stück gewesen sein. Das MacBook Air M5 hatte allerdings über eine Woche mehr Zeit auf dem Markt. Mit den Verkäufen bleibt Apple ein Lichtblick in einer ansonsten von RAM- und SSD-Inflation geprägten PC-Branche. Hier glaubt IDC nicht, dass es vor dem Jahr 2027 Verbesserungen bei der Liefersituation geben wird.
Laut Navkendar Singh, Associate Vice President bei IDC, ging es mit den Verkäufen ab Anfang April nochmals deutlich nach oben. Die Nachfrage sei in mehreren Ländern höher gewesen als von den Marktforschern erwartet. Dazu zählt auch Apples wohl wichtigster neuer Markt Indien. Auf dem Subkontinent liegt der Preis des Neo ungefähr bei der Hälfte eines MacBook Air der Einstiegsklasse. Kostensteigerungen bei Windows-Rechnern haben ihren Teil dazu beigetragen, die Nachfrage zu erhöhen – weltweit.












