PfadnavigationHomePolitikAuslandSt. Petersburg„Damit es solche Schläge nicht gibt“ – Kreml reagiert auf ukrainischen DrohnenangriffStand: 13:38 UhrLesedauer: 2 MinutenKremlsprecher Dmitri Peskow Quelle: Ulf Mauder/dpaDer Kreml sieht angesichts ukrainischer Drohnenangriffe auf St. Petersburg seinen Kriegskurs bestätigt. Die „militärische Spezialoperation“ werde auch deswegen fortgeführt, „damit es solche Schläge nicht gibt“, heißt es.Der Kreml nutzt den ukrainischen Drohnenangriff auf St. Petersburg vor einem internationalen Wirtschaftsforum in der Ostseemetropole zur Begründung für die Fortsetzung des Kriegs in der Ukraine. „Allgemein kann ich sagen, dass wir die militärische Spezialoperation auch deswegen fortführen, damit es solche Schläge nicht gibt“, sagte Kremlsprecher Dmitri Peskow russischen Nachrichtenagenturen zufolge. Ein direkter Vergeltungsschlag läge aber im Verantwortungsbereich des Verteidigungsministeriums, wich er dabei der Frage nach einer Reaktion auf die Angriffe aus.Russlands Präsident Wladimir Putin hat den Krieg gegen die Ukraine vor mehr als vier Jahren befohlen. Das russische Militär greift seither systematisch Städte und Gemeinden in der Ukraine an und tötet dabei auch viele Zivilisten. Inzwischen ist auch die Ukraine zu massiven Drohnenangriffen auf Russlands Hinterland übergegangen. Ziel sind neben militärischen Anlagen vor allem Objekte der Ölindustrie.Lesen Sie auchIn St. Petersburg, wo Putin gerade das internationale Wirtschaftsforum SPIEF startet, bei dem er auch westliche Unternehmer und Wirtschaftsvertreter erwartet, haben Medienberichten zufolge ukrainische Drohnen Ölanlagen im Hafen und Militärobjekte in der Flottenbasis Kronstadt getroffen.Neben dem Ölterminal wurde auch ein rein militärisches Ziel im Stadtbezirk Kronstadt getroffen, wo die russische Kriegsflotte ihren Stützpunkt in der Ostsee hat. In sozialen Netzwerken kursierten Aufnahmen von einer schwarzen Rauchwolke. Der Flugverkehr am St. Petersburger Flughafen Pulkowo war vorübergehend eingeschränkt.Vor Beginn hatten die Behörden Einwohner und Gäste vor Drohnenangriffen gewarnt. „Achtung! Es besteht Drohnengefahr auf dem Gebiet von St. Petersburg, möglich sind Störungen des mobilen Internets“, hieß es in der versandten SMS.Mehr von WELT in Google sehenGoogle zeigt zu vielen Themen passende Nachrichten an. Nutzer können nun festlegen, welche Quellen ihnen bevorzugt angezeigt werden:WELT als bevorzugtes Medium festlegendpa/lay
Ukrainische Angriffe auf St. Petersburg kurz vor Wirtschaftsforum – Jetzt reagiert der Kreml - WELT
Der Kreml sieht angesichts ukrainischer Drohnenangriffe auf St. Petersburg seinen Kriegskurs bestätigt. Die „militärische Spezialoperation“ werde auch deswegen fortgeführt, „damit es solche Schläge nicht gibt“, heißt es.








