In wenigen Tagen ist es so weit: Am kommenden Montag (8. Juni) startet Apples diesjährige Entwicklerkonferenz WWDC 2026. Vor der Veranstaltung gibt es nun frische Spekulationen, welchen Codenamen Apple seinem Mac-Betriebssystem geben wird. Dieser ist seit Jahren jeweils ein kalifornischer Ort, macOS 26 hieß beispielsweise Tahoe, der Vorgänger, macOS 15, Sequoia. Ein Blick auf Apples zuletzt eingereichte Markenanträge zeigt, wohin die Reise gehen könnte.

Von Großkatzen nach Kalifornien

Wer sich daran erinnert: Früher hatten macOS-Versionen stets Namen von Großkatzen. Mit macOS 10.9 begann die Benennung nach kalifornischen Orten, beginnend mit dem berühmten Surfspot Mavericks. Mit macOS 26 im vergangenen Herbst wurde dann die Versionsnummer geändert, was anfangs umstritten war: Seither tragen alle Betriebssysteme (iOS, iPadOS, macOS, watchOS, tvOS und visionOS) jeweils die zweistellige Jahreszahl des kommenden Jahres.

Am Codenamen, den Apple stets mit erwähnt, änderte sich bei macOS allerdings nichts. Entsprechend dürfte auch macOS 27 wieder nach einem kalifornischen Ort benannt sein. Da macOS 27 angeblich eher weniger große Neuerungen bringt und stattdessen mehr auf Stabilisierung setzt, gilt „Emerald“ als eine Möglichkeit für den Codenamen. Dies stünde für die Emerald Bay, die Teil des Lake Tahoe ist. Apple hatte solche Abstimmungen schon zuvor durchgeführt, etwa bei macOS Sierra und macOS High Sierra oder macOS Lion und macOS Mountain Lion.