Fintech-Gründer und Hobby-Surfer: Scalable-Capital-Gründer Erik Podzuweit erwartet Wachstumsschub durchs Altersvorsorgedepot
[M] manager magazin, Victor Heekeren
Die Euphorie ist riesig: Viele Kleinanlegerinnen und Kleinanleger warten auf die angekündigten billionenschwere Börsengänge der KI-Firmen SpaceX, Anthropic und OpenAI. Der Aktienindex S&P 500 erreicht zudem neue Höchststände. Dabei sei die Situation an den Märkten „fast zu gut, um wahr zu sein“, sagt Erik Podzuweit (45), der die Geldanlage-App Scalable Capital mitgegründet hat. Mit einem „naiven Scheuklappenblick“ würden von den Anlegern die Folgen des Energieschocks nicht genug berücksichtigt.
Trotz Crashgefahren profitiert Scalable Capital derzeit von der guten Lage – der Neobroker verdient beim Handel mit Aktien oder ETFs. Podzweit hat die Firma 2014 zusammen mit Florian Prucker (43) gegründet und zu einem der wichtigsten europäischen Neobroker hochgezogen. Eine Million Menschen verwenden die App, 50 Milliarden Euro an Vermögen liegen auf den Kundenkonten der Münchner. Zu den Geldgebern des Fintechs zählen der Vermögensverwalter Blackrock und der Wagniskapitalgeber Balderton. Seit einigen Monaten besitzt das deutsche Fintech sogar eine Banklizenz.













