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Stand: 02.06.2026 • 17:54 Uhr
Rückkehrzentren in Drittstaaten einzurichten, verschiebt nur ein Grundproblem der Migrationspolitik, meint Andreas Meyer-Feist. Die EU sollte keine falschen Erwartungen wecken - und sie muss die Menschlichkeit im Blick behalten.
Der für Migration zuständige EU-Kommissar Magnus Brunner lobte die Einigung. Das sei genau das, was sich die Bürgerinnen und Bürger erwarten. Nun werde geliefert. Das könnte sich als eine sehr optimistische Einschätzung erweisen.
Rückkehrzentren in Drittstaaten einzurichten und dann auch rechtskonform zu betreiben, wird in der Praxis sehr schwierig werden. Der rechtliche Rahmen ist da - aber die EU sollte keine falsche Erwartungen wecken. Zumindest sollte sie klar benennen, welche Hürden noch zu überwinden sind - ganz zu schweigen von den enormen Kosten.












