Ungeachtet des schlechten Wahlergebnisses für die Sozialdemokraten startet Mette Frederiksen in ihre dritte Amtszeit. Dazu braucht sie viele Partner.
Ihre Regierung steht: die amtierende dänische Ministerpräsidentin Mette Frederiksen
Sebastian Elias Uth/Ritzau Scanpix/via reuters
E s hat eine Weile gedauert, aber nun steht Mette Frederiksen vor ihrer dritten Amtszeit als dänische Ministerpräsidentin. Und das, obwohl die Sozialdemokraten bei der Wahl im März so schlecht abgeschnitten hatten wie seit 120 Jahren nicht. Alles ist relativ: Mit ihren knapp 22 Prozent Stimmenanteil blieben sie mit Abstand größte Partei.
Die Ära klarer Mehrheiten und einfacher Regierungsbildungen ist nicht nur in Deutschland lange vorbei. Im dänischen Folketing tummeln sich sage und schreibe elf weitere Parteien mit Anteilen von 11,6 bis 2,6 Prozent. Und auch dort gilt so etwas natürlich als komplizierte Ausgangslage.











