Zahlreiche Passagiere sind auf ihrem Flug nach Chicago davon überrascht worden, dass sie gemeinsam mit der deutschen Fußball-Nationalmannschaft in die USA reisen würden. Der DFB-Tross um Bundestrainer Julian Nagelsmann und Kapitän Joshua Kimmich reiste nämlich nicht wie vor vielen früheren Turnieren mit einer Sondermaschine ins WM-Land, sondern in einer Linienmaschine des DFB-Partners Lufthansa.Am Gate wurde den wartenden Passagieren des Fluges "LH434" als Überraschung ein Deutschland-Trikot geschenkt. Im Airbus 350 saßen so plötzlich zahlreiche Passagiere in Schwarz-Rot-Gold. Die Business Class war dabei für die Nationalspieler reserviert.In Chicago bereitet Nagelsmann seinen 26-Mann-Kader in den kommenden Tagen auf das am 11. Juni beginnende Turnier in Kanada, Mexiko und den USA vor. An diesem Samstag (20.30 Uhr im F.A.Z.-Liveticker zur Fußball-Nationalmannschaft und bei RTL) findet im dortigen Stadion Soldier Field die WM-Generalprobe gegen die US-Auswahl statt. (dpa)Der ehemalige Bundesligastürmer Breel Embolo ist aufgrund von Problemen mit seinem Visum vorerst nicht mit der Schweiz in die USA gereist. Wie der Schweizerische Fußballverband (SFV) am Dienstagmittag bekannt gab, brach der WM-Tross ohne den 29-Jährigen mit dem Flieger nach Los Angeles auf. Grund dafür seien Probleme mit der elektronischen Einreiseerlaubnis (ESTA).„Sein ESTA war bis heute Morgen bewilligt“, schrieb der SFV in einer Mitteilung. „Um 10.30 Uhr haben wir die Information erhalten, dass sein ESTA noch einmal in Abklärung geht. Wir stehen nun in Kontakt mit den Behörden.“Trotz der Komplikationen geht der Verband davon aus, dass der einstige Stürmer von Schalke 04 und Borussia Mönchengladbach im Laufe des Dienstags oder am Mittwoch nachreisen könne.Bei den Eidgenossen gilt Embolo im Sturm als gestandene Größe. Der Angreifer spielt inzwischen beim französischen Erstligaklub Stade Rennes und kommt in 86 Länderspielen auf 24 Tore. Jüngst steuerte er im Test der Auswahl von Trainer Murat Yakin gegen Jordanien (4:1) ein Tor und eine Vorlage bei. (sid)Schwerer Schlag für Ralf Rangnick und Österreichs Nationalteam: Führungsspieler Christoph Baumgartner von RB Leipzig fällt für die WM (11. Juni bis 19. Juli) verletzt aus. Der 26 Jahre alte Offensivspieler zog sich beim Aufwärmen vor der WM-Generalprobe gegen Tunesien (1:0) eine Verletzung der Muskulatur im rechten Oberschenkel zu. Die MRT-Untersuchung am Dienstag habe ergeben, dass ein Einsatz bei der Weltmeisterschaft nicht möglich ist, teilte der Verband mit.„Das ist für Christoph und für uns als Team natürlich eine sehr bittere Nachricht. Er ist ein wichtiger Spieler und eine zentrale Persönlichkeit innerhalb unserer Mannschaft. Jetzt gilt unsere volle Unterstützung seiner Genesung“, sagte ÖFB-Trainer Rangnick. Über eine Nachnominierung für Baumgartner ist noch nicht entschieden. Dies werde „derzeit intern abgestimmt“.Immerhin gab es bei Kapitän David Alaba am Dienstag gute Nachrichten. Beim Abwehrchef, der gegen Tunesien zur Halbzeit ausgewechselt wurde, habe die MRT-Untersuchung „keine Muskelverletzung gezeigt“, so der ÖFB: „Es besteht kein Grund zur Sorge.“ Alaba könne planmäßig mit der Mannschaft am Donnerstag nach Los Angeles reisen. Das ÖFB-Team trifft bei der WM in Gruppe J auf Jordanien, Weltmeister Argentinien und Algerien. (sid)Der 18-jährige Bara Sapoko Ndiaye hat es nach seinem Debüt am Sonntag für die Nationalmannschaft des Senegals direkt in den WM-Kader geschafft. Beim 2:3 gegen Turnier-Mitgastgeber USA stand der Nachwuchs-Mittelfeldspieler von Bayern München über die volle Spielzeit auf dem Platz. Und obwohl er zu den Streichkandidaten zählte, darf der außergewöhnlich schnelle Ndiaye jetzt zur Fußball-Weltmeisterschaft. Sein rasanter Aufstieg war in dieser Form nicht zu erahnen. Die Münchner hatten den Offensivspieler Anfang des Jahres von den Gambinos Stars Africa ausgeliehen. Der 18-Jährige erhielt einen Vertrag bis zum 30. Juni, vieles spricht für eine Verlängerung. Gambinos Stars Africa ist eine Fußballakademie aus Gambia, die seit 2023 mit Red & Gold Football kooperiert, einem Joint Venture des FC Bayern mit dem Los Angeles FC.Bereits 2025 trainierte Ndiaye zwei Monate lang bei den Amateuren und der U19 des FC Bayern mit und absolvierte erste Einheiten mit den Profis. Im Sommer ging es für ihn zu den Grasshoppers Zürich, wo er die Sommervorbereitung mitmachte und in Freundschaftsspielen gegen Celta Vigo und den FC Bayern zum Einsatz kam. Sein Profi-Debüt gab er am 11. April beim 5:0 auswärts gegen den FC St. Pauli.„In Gambia habe ich immer gegen Gleichaltrige gespielt, mit denen ich aufgewachsen bin. Hier trainiere ich mit Weltklassespielern und habe mit Vincent Kompany einen Top-Coach. Das genieße ich sehr und sehe es auch als große Chance“, sagte Bara dem Bayern-Mitgliedermagazin „51“. Von Trainer Vincent Kompany gab es in dieser Saison mutmachende Worte. „Wir freuen uns auf seine Persönlichkeit. Er hat gezeigt, dass er zu den Talenten gehört, die wir im Bayern-Nachwuchs haben“, sagte der belgische Coach. (dpa)Die norwegische Nationalmannschaft hat auch ohne ihren Star Erling Haaland ohne Probleme Schweden bezwungen. Durch einen 3:1 (3:0)-Heimerfolg fuhr Norwegen den ersten Sieg im WM-Jahr ein. Jørgen Strand Larsen (9., 37.) und Leipzigs Antonio Nusa (18.) trafen für das Team von Nationaltrainer Ståle Solbakken. Die beiden Tore von Larsen bereitete Dortmunds Julian Ryerson vor. Für Schweden gelang Alexander Isak (76.) der Ehrentreffer. (dpa)Die österreichische Nationalmannschaft hat ihr letztes Vorbereitungsspiel vor der Fußball-WM gewonnen. Die Mannschaft des deutschen Nationaltrainers Ralf Rangnick setzte sich im Wiener Ernst-Happel-Stadion mit 1:0 (0:0) gegen Tunesien durch. Ihren WM-Auftakt absolvieren die Österreicher am 17. Juni gegen Jordanien. Zum Matchwinner avancierte Dortmunds Marcel Sabitzer (63. Minute), der einen gut herausgespielten Konter auf Zuspiel des Mainzers Stefan Posch verwertete. Auch beim vorherigen Testspielsieg gegen Südkorea Ende März war Sabitzer der Siegtorschütze gewesen.Die Österreicher waren ab der 36. Minute nur noch zu zehnt, nachdem Bayern-Mittelfeldspieler Konrad Laimer nach einem Handspiel als letzter Mann die Rote Karte gesehen hatte. Ben Slimanes Freistoß daraus ging an die Latte. Während die Tunesier in der ersten Hälfte die besseren Torchancen hatten, waren die Gastgeber nach der Pause torgefährlicher und trafen zweimal Aluminium. (dpa)Bundesliga-Profi Derrick Köhn wird nicht mit Ghana an der Fußball-WM teilnehmen. Der 27-Jährige fehlt ebenso wie Ransford Königsdörffer vom FSV Mainz 05 im WM-Aufgebot, das der Verband am Dienstag bekannt gab. Dafür ist der Wolfsburger Jonas Adjetey dabei. Der Verteidiger, der im Winter aus Basel gekommen war, absolvierte für den VfL lediglich 137 Einsatzminuten beim VfL. WM-Hoffnungen hatte sich auch Darmstadts Patric Pfeiffer gemacht.Angeführt wird Ghana nun von Antoine Semenyo. Der Flügelspieler war erst im Winter für 75 Millionen Euro vom AFC Bournemouth zu Manchester City gewechselt. Auch Inaki Williams von Athletic Bilbao sowie Altstar und Kapitän Jordan Ayew sind dabei. Das Fehlen von Köhn (drei Länderspiele), Königsdörffer (sieben Länderspiele) und Pfeiffer (ein Länderspiel) hatte sich spätestens mit der plötzlichen Trennung von Nationaltrainer Otto Addo angedeutet. Der Portugiese Carlos Queiroz übernahm im April und setzt nun auf andere Spieler. (sid)Ko-Gastgeber Kanada hat auch ohne seinen weiterhin angeschlagenen Topstar Alphonso Davies Fahrt für den Start in die Heim-WM aufgenommen. In der Nacht zu Dienstag gewann das Team von Trainer Jesse Marsch 2:0 gegen Usbekistan in Edmonton. Das größte Thema bleibt zehn Tage vor dem Auftaktspiel gegen Bosnien und Herzegowina in Toronto jedoch die Gesundheit von Davies, der sich im Rahmen des Spiels auch selbst zu seiner Rückkehr äußerte.„Wir müssen abwarten, wie sich alles in den nächsten Tagen entwickelt. Ich mache einfach mit meiner Reha weiter, mit meinen Fortschritten, und schaue, wie ich mich fühle, Tag für Tag, Schritt für Schritt“, sagte Davies. Ob er rechtzeitig für den WM-Auftakt fit wird? „Das kann ich im Moment noch nicht sagen. Natürlich könnte ich mit Ja oder Nein antworten, aber es hängt alles davon ab, wie die Reha verläuft“, sagte er.Davies hatte sich am 6. Mai bei Bayern Münchens Halbfinal-Aus in der Champions League gegen Paris Saint-Germain verletzt und seit März 2025 nicht mehr für sein Heimatland gespielt. Zuletzt war er dennoch als Kapitän in den WM-Kader berufen worden. Nach dem Auftakt in Toronto folgen für Kanada die Duelle in Vancouver mit Qatar (18. Juni) und der Schweiz (24. Juni). Zuvor steht noch die WM-Generalprobe gegen Irland in Montreal am Freitag an. Für Kanada ist es die dritte Endrunden-Teilnahme bei einer WM. 1986 und 2022 schieden die Kanadier jeweils nach drei Niederlagen in drei Vorrundenspielen aus. (sid)Dank Luis Díaz bricht die kolumbianische Nationalmannschaft mit einem guten Gefühl zur Fußball-WM nach Nordamerika auf. Beim letzten Testspiel in Kolumbien überzeugte der Bayern-Profi mit einem Tor und einer Vorlage und führte sein Team zu einem 3:1 über Costa Rica. Díaz sei „sehr glücklich und zufrieden“ über das Ergebnis.Zunächst servierte Díaz die Führung durch Davinson Sánchez per Ecke (17.), wenig später traf der Flügelspieler selbst. Díaz kam im Strafraum an den Ball, dribbelte einen Verteidiger mit einer Finte aus und schloss flach und platziert ab (23.). Nach dem Anschlusstreffer durch Costa Ricas Andrey Soto (32.) brachte Stürmer Luis Suarez von Sporting Lissabon den Endstand (81.). Der Zweite der Copa América 2024 bezieht sein WM-Camp im mexikanischen Guadalajara. In den USA steht in der Nacht zu Montag noch die WM-Generalprobe gegen Jordanien an. Kolumbien startet als letztes Team am 18. Juni in Mexico City gegen Usbekistan in die WM, es folgen in Gruppe K Duelle mit der DR Kongo und Portugal. (sid)Zehn Tage vor dem Beginn der Fußball-Weltmeisterschaft haben in Mexiko-Stadt Zusammenstöße zwischen der Polizei und demonstrierenden Lehrkräften für Aufsehen gesorgt. Die Sicherheitskräfte setzten am Montag Tränengas gegen die Protestierenden ein, als diese sich Zugang zu einer im Bau befindlichen Fanmeile im Zentrum der Stadt verschafften. Das berichtete AFP.Die Fanmeile müsse „geschlossen werden“, sagte Gewerkschaftsvertreter Filiberto Frausto im Gespräch mit AFP: „Ein Anliegen wie unseres muss Vorrang haben. Es ist viel wichtiger als ein kleines bisschen Ablenkung und Spaß.“ Am 11. Juni beginnt die WM in den USA, Kanada und Mexiko mit dem Auftaktspiel in Mexiko-Stadt zwischen dem Ko-Gastgeber und Südafrika.Auf dem Zócalo genannten zentralen Platz mit einer Großleinwand sollen Fans die Spiele der WM verfolgen. Trotz der Bewachung durch Hunderte Polizisten durchbrachen die Lehrer am Montag die Metallbarrieren und betraten den Platz. Ein Teil der Lehrergewerkschaft CNTE hatte den Marsch organisiert und auch bereits damit gedroht, während der WM „Millionen“ von Lehrern zu mobilisieren und in die Hauptstadt zu bringen, falls die Regierung ihre Forderungen nach Gehaltserhöhungen und neuen Verhandlungen über das Rentensystem nicht erfüllt.Mexikos Präsidentin Claudia Sheinbaum hatte noch am Montagmorgen erklärt, dass ihre Regierung den Dialog mit den Lehrkräften aufrecht erhalte. „Es gibt bestimmte Forderungen, deren vollständige Erfüllung der Haushalt nicht zulässt, aber andere können erfüllt werden“, sagte sie. (sid)Ungeachtet aller politischen Hürden hat der Iran seinen Kader für die Fußball-WM in den USA, Kanada und Mexiko bekanntgegeben. Teil des 26-köpfigen Aufgebots von Trainer Amir Ghalenoei ist auch der frühere deutsche U-19-Nationalspieler Dennis Eckert Ayensa aus Bonn. Der 29-Jährige steht als Dennis Dargahi auf der vom Verband veröffentlichten Kaderliste, dem Nachnamen seines iranischstämmigen Vaters.Bisher hat Dargahi noch kein Länderspiel für Iran bestritten, sein Debüt könnte er am Donnerstag in der Testpartie gegen Mali feiern. Der Stürmer hat einen deutschen Vater persischer Abstammung und eine spanische Mutter. Seine Tante ist die renommierte iranische Schauspielerin Anahita Dargahi. Der frühere Ingolstädter Dargahi, der seit 2024 für den belgischen Klub Standard Lüttich spielt, rückte für den früheren Leverkusener Sardar Azmoun nach. Azmoun war bereits im März trotz seiner starken Leistungen aus politischen Gründen aus dem Aufgebot gestrichen worden.Sein erstes Spiel bei der WM bestreitet der Iran am 16. Juni in Gruppe G gegen Neuseeland in Inglewood (Kalifornien). Am 21. Juni geht es am selben Ort gegen Belgien und abschließend in Seattle am 27. Juni gegen Ägypten. Allerdings gibt es noch Probleme mit den Visa für die Einreise in die USA. Nach dem Mali-Test wird die Mannschaft in ihr WM-Quartier im mexikanischen Tijuana fliegen. Die für die Einreise nach Mexiko benötigten Visa sollen inzwischen genehmigt worden sein. (dpa)Florian ErbeErst zehn Tage vor dem Start der Fußball-WM hat die FIFA die Übertragung des Turniers im bevölkerungsreichsten Land der Welt gesichert. Der Medienkonzern Zee Entertainment Enterprises erwarb die indischen Übertragungs- und Streamingrechte für die Endrunden 2026 und 2030 und beendete damit die wochenlange Unsicherheit für Hunderte Millionen Fans. Der Weltverband FIFA bestätigte die Einigung am Montag.Der Deal kam nach langwierigen Verhandlungen zustande. Es hatte Befürchtungen gegeben, dass Fans in Indien das XXL-Turnier in den USA, Mexiko und Kanada (11. Juni bis 19. Juli) verpassen könnten. Sender in Indien und ganz Asien hatten sich beim Bieten um die Rechte zurückhaltend gezeigt und dabei Bedenken geäußert, dass späte Anstoßzeiten in der Region die Zuschauerzahlen und Werbeeinnahmen schmälern könnten.Die FIFA hatte Berichten zufolge rund 100 Millionen US-Dollar für die Rechte an den Turnieren 2026 und 2030 gefordert – eine Bewertung, die laut lokalen Medien im indischen Markt nur wenige Bieter fand. Das Unternehmen machte keine Angabe zu den finanziellen Hintergründen des Deals, dieser beinhaltet auch die Rechte zur Übertragung von 38 weiteren FIFA-Veranstaltungen in Indien zwischen 2026 und 2034.Indien, das bevölkerungsreichste Land der Welt mit 1,4 Milliarden Menschen, nimmt nicht an der WM teil. (sid)Deutschlands Fußball-Nationalmannschaft hat sich mit einem knappen Sieg von den Fans zur WM verabschiedet. In einem lockeren Trainingskick über 2 mal 25 Minuten vor rund 800 Zuschauern setzte sich die DFB-Auswahl von Bundestrainer Julian Nagelsmann gegen Finnland mit 1:0 (0:0) durch. Ein Eigentor des Finnen Doni Arifi vom Zweitligaklub SpVgg Greuther Fürth brachte die Entscheidung.Einen Tag nach dem 4:0 im offiziellen Länderspiel ließ Nagelsmann auf dem DFB-Campus die Spieler ran, die am Vorabend in Mainz nicht oder nur kurz zum Einsatz gekommen waren. Die deutschen Stammspieler vom Vortag schauten sich die Partie vom Trainingsraum aus an. Auch Finnland spielte mit einem B-Team.Bei Deutschland begann Alexander Nübel im Tor. Die Viererkette bildeten Waldemar Anton, Antonio Rüdiger, Malick Thiaw und David Raum. Davor agierten Leon Goretzka und Pascal Groß als Mittelfeld-Abräumer. Die Offensivabteilung bestand aus Leroy Sané, Angelo Stiller, Jamie Leweling und Nick Woltemade. Das deutsche Team diktierte über die gesamte Spielzeit das Geschehen, kam aber kaum zu Chancen. Die größte Möglichkeit vor der Pause hatte Goretzka, dessen Kopfball der finnische Torwart noch von der Linie kratzte. Nach dem Wechsel rückte Jonas Urbig für Nübel ins deutsche Tor und konnte sich auch gleich mit einer starken Rettungstat auszeichnen. Auf der Gegenseite hatte Anton die Möglichkeit zur Führung, traf aber nur den Pfosten. Kurz darauf unterlief Arifi im Anschluss an einen Eckball ein Eigentor. (dpa)Deutschlands Rekord-Nationaltorhüter Manuel Neuer hat einen Tag vor dem Abflug der DFB-Auswahl in die USA ein wichtiges Signal gesendet. Der 40-Jährige absolvierte auf dem Campus des Deutschen Fußball-Bundes erstmals wieder intensive Läufe und spezifische Torwartübungen. Beim lockeren Trainingsspiel der DFB-Reservisten gegen Finnland stand der 40-Jährige allerdings nicht im Tor. Neuer hatte sich im letzten Bundesligaspiel mit dem FC Bayern gegen den 1. FC Köln (5:1) am 16. Mai eine Wadenhärtung zugezogen. Wegen der Blessur konnte der Routinier weder im Pokal-Finale gegen den VfB Stuttgart (3:0) noch beim vorletzten WM-Test der Nationalmannschaft gegen die Finnen (4:0) am Sonntagabend in Mainz mitwirken.Nach der neuesten Entwicklung zeichnet sich ab, dass Neuer am Samstag (20.30 Uhr/RTL) bei der WM-Generalprobe gegen die USA in Chicago zwei Jahre nach seinem Rücktritt mit dem 125. Länderspiel sein Comeback im DFB-Tor geben kann. Bundestrainer Julian Nagelsmann hatte schon vor dem Finnland-Spiel von guten Fortschritten bei Neuers Genesung berichtet. Nagelsmann hatte den Bayern-Keeper auf den letzten Drücker doch wieder zur Nummer eins erklärt. Der Hoffenheimer Oliver Baumann, der am Dienstag im Flieger seinen 36. Geburtstag feiert, wurde dafür zur Nummer zwei zurückgestuft. (dpa)Florian ErbeSüdafrikas Nationalmannschaft reist heute und damit einen Tag später als geplant nach Visa-Problemen zur WM. Das teilte der Verband Safa mit. Die noch fehlenden Einreisegenehmigungen zumindest für Spieler liegen laut der Stellungnahme vor. Eigentlich wollte die "Bafana Bafana", die am 11. Juni im Aztekenstadion gegen Mitgastgeber Mexiko das Eröffnungsspiel der Fußball-Weltmeisterschaft bestreitet, am Sonntag von Johannesburg abreisen.„Das Versagen der Safa ist nicht nur ein Schlag für die Moral der Mannschaft, sondern auch eine Blamage für das Land“, schrieb bereits „TimesLive“: „Die Safa schuldet der Nation eine Erklärung und, was noch wichtiger ist, rasches und entschlossenes Handeln, um sicherzustellen, dass die Verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen werden.“ Zuvor hatte Sportminister Gayton McKenzie Konsequenzen gefordert.In einer Mitteilung entschuldigte sich der Verband „bei der Nation für diese unerwarteten Reiseverzögerungen“. Zudem wurde in einem Notfallmeeting eine dreiköpfige Kommission zusammengestellt, die sich um logistische oder administrative Angelegenheiten während der WM kümmern soll.Trainer Hugo Broos wollte mit dem Team mindestens zehn Tage vor dem Eröffnungsspiel am Donnerstag kommender Woche in Mexiko-Stadt anreisen, um sich weiter an die Höhenluft zu gewöhnen. Die Südafrikaner haben ihr WM-Camp in Pachuca in etwa 2.400 Metern Höhe, das Aztekenstadion liegt in etwa auf 2200 Metern über dem Meeresspiegel – und Johannesburg über 1700. (dpa) Mehr ladenTickarooLive Blog Software
Liveblog zur Fußball-WM 2026: DFB-Team überrascht Passagiere auf Lufthansa-Flug | FAZ
Trainer Rangnick muss auf Baumgartner verzichten +++ Ndiaye debütiert für Senegal +++ Díaz trifft für Kolumbien +++ Deutsches Team gewinnt zweiten Test gegen Finnland +++ alle Fußball-WM-2026-News im Liveblog.













