Schlechte Nachrichten für die Raumfahrt: Die Reparaturen an der Startrampe in Cape Canaveral im US-Bundesstaat Florida werden sich hinziehen. Die Startrampe wurde bei der Explosion der Rakete des US-Raumfahrtunternehmens Blue Origin schwer beschädigt.
Es werde einige Zeit dauern, die Anlage wiederherzustellen, sagte Jared Isaacman, Direktor der US-Raumfahrtbehörde National Aeronautics and Space Administration (NASA), dem US-Fernsehsender CNBC. Es sei sogar möglich, dass die Arbeiten erst im Jahr 2028 abgeschlossen werden.
Die vollgetankte Schwerlastrakete vom Typ New Glenn war am Donnerstag bei einem Test explodiert. Der Feuerball richtete schwere Zerstörungen an der Rampe LC-36A an. Isaacman besichtigte den Unfallort am Freitag zusammen mit Blue-Origin-Gründer Jeff Bezos und Blue-Origin-Chef Dave Limp.
Die NASA wolle auf jeden Fall, dass Blue Origin erfolgreich sei, sagte Isaacman. Das bedeute: „Wiederherstellen, die Startrampe reparieren, entsprechendes Fachwissen bereitstellen, auf jeden Fall eine Analyse der Ursache. Finden wir heraus, was kaputt ist, und dann müssen wir weitermachen.“
Rückschlag für die Raumfahrtbranche










