Wer die aktuelle Version von Office nicht mag, weil sie von Microsoft unter anderem mit dem schwer abzuschaltenden KI-Assistenten CoPilot ausrüstet, konnte unter macOS, iOS und iPadOS bislang verschiedene ältere Office-Versionen nutzen, die es zudem auch als Einmalkauf gab. Doch leider nicht mehr lange: Microsoft plant, künftig nur noch neuere Versionen von Excel, PowerPoint, Word und Co. vollwertig zu unterstützen. Dabei werden teilweise vollständige Apps abgedreht, andere wechseln in den nutzlosen „Nur lesen“-Modus.

Altes Office wird noch verwendet

Am schlimmsten trifft es Nutzer von Office 2019. Dessen Support endete eigentlich schon 2023, es lief aber auf unterstützten Geräten noch. Ab dem Stichtag 13. Juli 2026 ändert sich das: Es soll dann offenbar gar nicht mehr nutzbar sein, muss gegen ein Abo ausgetauscht werden. Office 2021 landet wiederum im sogenannten „Reduced Functionality Mode“. Dieser bedeutet, dass man Dokumente nur noch öffnen und drucken kann, das Editieren, Speichern oder Anlegen neuer Dateien aber nicht möglich ist.

Grundsätzlich gilt, dass die Funktionsreduktion auch mit dem verwendeten Betriebssystem zu tun hat. Dieses muss künftig mindestens iOS 17 oder macOS 12 sein, was allerdings ältere Versionen sind, die Sicherheitslücken aufweisen. Danach muss ein Upgrade von Office erfolgen, damit die Apps wieder wie gewohnt laufen. Wer ältere Betriebssysteme weiterverwenden will, kann Office nur noch über das Web verwenden, solange er oder sie Abonnent von Microsoft 365 ist, denn dieser Dienst gehört in seiner vollwertigen Form nicht zum Einzelkauf. Für Office-2019-Kunden empfiehlt Microsoft, die Kostenlos-Version von Microsoft 365 im Browser zu verwenden oder gleich ein Abo abzuschließen, sofern ihre Geräte das aktuelle Office unterstützen.