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Das Unternehmen, mit dem Monika Hohmann sich oft streitet, ist ihr ganz nah. Von ihrer Wohnung aus dauert es keine fünf Minuten, dann erreicht die Rentnerin den flachen Anbau mit den vielen Fenstern. Ein Mann und eine Frau eilen an Hohmann vorbei. Es sind zwei Concierges. Auf dem Rücken ihrer Jacken steht der Name ihres Arbeitgebers: Vonovia. »Mit den Leuten hier vor Ort arbeite ich gut zusammen«, sagt Hohmann.

Vonovia ist eines der größten Immobilienunternehmen Deutschlands. Dem Konzern gehören hierzulande rund 471.000 Wohnungen, in denen Hunderttausende, vielleicht sogar eine Million Menschen leben. Eine davon ist die 75-jährige Monika Hohmann. Sie wohnt zusammen mit ihrem Hund auf 79 Quadratmetern in Westerfilde, einem Stadtteil im Dortmunder Nordwesten. Für die Wohnung zahlte sie bis März vergangenen Jahres 741,63 Euro warm, ein Preis am unteren Ende der damaligen Mietpreisspanne.