Ihr schlage purer Hass entgegen: Sozialministerin Bärbel Bas hat über den Umgang mit persönlichen Angriffen gesprochen. »Je härter und stärker das wird, umso mehr denkt man darüber nach, wie lange hält man das aus?«

02.06.2026, 01.32 Uhr

SPD-Chefin Bas: »Nein, den Gefallen tue ich denen nicht«

SPD-Chefin Bärbel Bas, 58, fällt es eigenen Angaben zufolge nicht immer leicht, Hasstiraden und Beleidigungen auszuhalten. »Das ist schon sehr persönlich, ja«, sagte die Bundessozialministerin beim »Ständehaus-Treff« der »Rheinischen Post« (RP). »Ich bin so ein personifiziertes Feindbild geworden.« Es bleibe »nicht so einfach in den Klamotten hängen, was man so lesen muss«.

Gerade rechte Netzwerke versuchten, starke, selbstbewusste Frauen mit Hass und persönlichen Angriffen kleinzukriegen, sagte Bas. Besonders schlimm sei, wenn das bei Kindern ankomme, deren Eltern sich politisch engagierten. »Und jetzt bin ich schon fast froh, keine eigenen Kinder zu haben.«Behalten Sie den Überblick: Jeden Werktag gegen 18 Uhr beantworten SPIEGEL-Autorinnen und -Autoren die wichtigsten Fragen des Tages im Newsletter »Die Lage am Abend« – hintergründig, kompakt, kostenlos. Hier bestellen Sie Ihr News-Briefing als Mail.