Ein langer Steg reicht von der Rückwand der Bühne – hier eine gemauerte Ziegelwand mit einem Einlasstor, alles sehr archaisch – über den Graben und das Parkett durch den gesamten, prächtigen Raum des Berner Stadttheaters. Das Berner Symphonieorchester sitzt in geballter Riesenbesetzung hinten auf der Bühne, dort, wo es sich normalerweise aufhält, im Graben, wabert Nebel. Ein Diener tritt auf. Er soll spähen nach einem Licht, das die Rückkehr des Königs Agamemnon ankündigt, der die vergangenen zehn Jahre damit beschäftigt war, Troja zu zerstören.