Anthropic soll der EU-Agentur für Cybersicherheit ENISA Zugang zu seiner Cyber-KI Mythos gewähren und die Behörde in „Project Glasswing“ aufnehmen, berichtet Bloomberg. Darauf hatten zunächst vor allem US-Partner Zugriff, darunter Regierungsstellen, Unternehmen sowie mehrere Banken. Auch das britische AI Security Institute durfte Mythos bereits testen. Ziel ist es, mithilfe von Mythos kritische Software abzusichern, bevor vergleichbare Fähigkeiten breiter verfügbar werden. Laut Bloomberg ist ENISA die erste EU-Behörde mit Zugriff auf Mythos.
Ein Sprecher der EU-Cybersicherheitsagentur ENISA bestätigte gegenüber der Financial Times zwar Gespräche über einen Zugang zu Mythos, betonte jedoch, dass über die Bedingungen noch verhandelt werde. Dazu gehöre auch, wie weit der Zugriff des US-Unternehmens auf EU-Systeme reicht, wenn europäische Stellen Mythos benutzen, berichtet die Zeitung unter Berufung auf mit den Gesprächen vertraute Personen.
Auch die EU-Kommission bestätigte Gespräche mit Anthropic. Die Kommission habe mehrere produktive Treffen mit dem Unternehmen geführt und begrüße die jüngsten Entwicklungen zu einem möglichen Zugang, sagte ein Sprecher gegenüber Bloomberg, ohne einen Zeitplan zu nennen. Vertreter der EU-Kommission waren laut den Berichten in der vergangenen Woche nach San Francisco gereist, um mit Anthropic über eine Aufnahme in „Project Glasswing“ zu verhandeln.












