FilterMillionengewinn von Lotto geht nach NordhessenWiesbaden. Ein Lottotipper oder eine Tipperin aus dem Landkreis Waldeck-Frankenberg kann sich über einen Millionengewinn freuen: Bei der Samstagsziehung der Lottozahlen „6aus49“ hat die bislang noch unbekannte Person mit sechs Richtigen etwa 1,4 Millionen Euro gewonnen, wie Lotto Hessen mitteilte. Da der Gewinner anonym und ohne Kundenkarte gespielt hatte, ist nun die Spielquittung entscheidend. „Sie ist seit Samstagabend ein millionenschweres Stück Papier. Daher freuen wir uns, wenn sich der oder die Glückliche bald bei uns in Wiesbaden meldet“, sagte der Sprecher der Geschäftsführung von Lotto Hessen, Martin Blach. Für den Lottojackpot im Volumen von aktuell rund 50 Millionen Euro fehlte die richtige Superzahl – auch sonst hatte niemand in Deutschland den richtigen Tipp. Der Jackpot wird daher am kommenden Mittwoch erneut ausgespielt. Der Millionengewinn ist Angaben der Lotteriegesellschaft bereits der vierte in diesem Jahr in Hessen. Zuletzt hatte ein Tipper aus dem Rhein-Main-Gebiet im Mai knapp 2,4 Millionen Euro gewonnen. (dpa)Junge Frau stirbt bei Unfall nahe EchzellEchzell. Bei einem Autounfall nahe Echzell ist eine 20 Jahre alte Frau tödlich verletzt worden, der 21 Jahre alte Fahrer wurde schwer verletzt. Ihr aus Richtung Wölfersheim kommender Wagen war nach Polizeiangaben am Sonntagabend auf der Kreisstraße 181 aus bislang ungeklärter Ursache von der Fahrbahn abgekommen, gegen einen Baum geprallt und erst auf einem Feld zum Stehen gekommen. Mitfahrerin starb noch am Unfallort.Der Fahrer wurde per Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus gebracht, Lebensgefahr bestand den Angaben zufolge nicht. Die Polizei ermittelt zum genauen Unfallhergang. Bis 22:30 Uhr war die K181 voll gesperrt. (dpa)Rauchsäule bei Kunststoff-Brand in MaintalMaintal. Bei einem Brand auf dem Gelände eines Recyclingunternehmens in Maintal im Mai-Kinzig-Kreis ist Schätzungen zufolge ein Schaden von mindestens 500.000 Euro entstanden. Nach ersten Erkenntnissen geriet eine Werkshalle aus bis dato unklarer Ursache in Vollbrand, wie die Polizei mitteilte.Drei Mitarbeiter hätten berichtet, dass sich das Feuer unter dem Hallendach entzündet und innerhalb kurzer Zeit rasant ausgebreitet habe. Verletzt wurde nach bisherigen Erkenntnissen niemand, wie die Polizei ergänzte. Wegen brennender Kunststoffe entwickelte sich über Maintal eine massive Rauchwolke. Eine Schadstoffmessung habe keine gesundheitsgefährdenden Werte ergeben, hieß es. (dpa)Mehrere Polizeiautos rücken zu einer Schule in Frankfurt ausFrankfurt. Weil das Notrufsystem ausgelöst worden ist, sind am frühen Sonntagabend mehrere Polizeiautos mit Polizisten zur Musterschule im Frankfurter Nordend ausgerückt. Nachdem die Beamten die Schule überprüft hatten, war jedoch kein Grund für den Alarm festzustellen. „Es war ein Fehlalarm“, sagte eine Sprecherin der Frankfurter Polizei am Sonntag. Die Polizisten waren erkennbar bewaffnet. Aufgrund des Einsatzes musste die U-Bahn-Linie U5 für kurze Zeit zwischen Konstablerwache und Hauptfriedhof gesperrt werden. Wer den Alarm ausgelöst hat und wer sich zu diesem Zeitpunkt in der Schule aufgehalten hat, war am Sonntag zunächst nicht zu erfahren. Unbeständiges Wetter in Hessen – teils mit GewitternOffenbach. Es bleibt gewittrig in Hessen. Vereinzelt sind Starkregen, kleinkörniger Hagel sowie stürmische Böen möglich, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) in Offenbach mitteilte. Mehrere Gewitter blieben bis zum Nachmittag nach Angaben der Polizei ohne größere Folgen. Die Beamten berichteten von einzelnen umgefallenen Bäumen oder herabgefallenen Ästen. Es sei niemand zu Schaden gekommen. Bei wechselnd bis stark bewölktem Himmel lagen die Höchstwerte zwischen 23 und 27 Grad, im höheren Bergland um die 20 Grad.In der Nacht zum Montag klingen die Niederschläge den Prognosen zufolge ab, die Luft kühlt auf 14 bis 10 Grad ab. Zum Start in die neue Woche sind neue Schauer möglich, am Montagnachmittag können laut DWD wieder lokale Gewitter aufziehen. Die Tageshöchstwerte erreichen zwischen 21 und 25 Grad, in Hochlagen um die 18 Grad. Mit ähnlichem Wetter geht es am Dienstag weiter. (dpa)Weiterstadt: Saisonarbeiter bei Streit mit Messer verletztBei Streitigkeiten in einer Unterkunft für Saisonarbeiter im südhessischen Weiterstadt ist ein Mann nach ersten Ermittlungen der Polizei mit einem Messer verletzt worden. Wie die Beamten mitteilten, wurde der Vierzigjährige am Samstagabend mit Schnittverletzungen am Arm in ein Krankenhaus gefahren. Ein möglicherweise an dem Streit beteiligter Sechsunddreißigjähriger sei vorläufig festgenommen worden. Die Einsatzkräfte stellten ein Messer in der Unterkunft sicher – die mögliche Tatwaffe, wie die Polizei mitteilte. (dpa)Hessen: Gut sechs Prozent der Jugendlichen sind ohne SchulabschlussDie Quote von Schulabgängern ohne Hauptschulabschluss ist in Hessen nach dem Schuljahr 2024/2025 mit 6,3 Prozent weitgehend stabil geblieben. Im vorangegangenen Schuljahr hatte der Wert bei 6,2 Prozent gelegen. Wie das Kultusministerium in Wiesbaden auf Anfrage mitteilte, verließen 2025 rund 3.790 Schülerinnen und Schüler die Schule ohne Abschluss.Darunter sind den Angaben zufolge rund 2.100 Jugendliche, die aufgrund einer Beeinträchtigung ihrer Bildungs-, Entwicklungs- oder Lernmöglichkeiten eine sonderpädagogische Förderung erhielten. Sie strebten in angepassten Bildungsgängen spezielle Abschlüsse außerhalb des Hauptschulabschlusses an. Bei der Schulabbrecherquote wird der jeweilige Anteil an der gleichaltrigen Wohnbevölkerung gemessen.Hessen sei im zurückliegenden Schuljahr bundesweit das Land mit der niedrigsten Schulabbrecherquote gewesen, ergänzte ein Ministeriumssprecher und verwies auf einen Bericht der Rechercheplattform „Correctiv“. Demnach liegt Hessen vor Bayern (6,6 Prozent) und Hamburg (7,1 Prozent).„Die niedrige Schulabbrecherquote ist vor allem den umfangreichen Sprachfördermaßnahmen in hessischen Schulen zuzuschreiben“, erläuterte der Sprecher. In verpflichtenden Vorlaufkursen werden Kinder mit Defiziten in Deutsch im Jahr vor der Einschulung intensiv auf den Unterricht vorbereitet. Zudem sei der Deutschunterricht in der Grundschule stetig ausgebaut worden. Zugewanderte oder geflüchtete Kinder und Jugendliche werden in speziellen Deutsch-Intensivkursen unterrichtet. (dpa)Wiesbaden: Demonstration gegen Stationierung von MittelstreckenwaffenWiesbaden. Gegen die Stationierung von Mittelstreckenwaffen in Deutschland und Europa sind in Wiesbaden Friedensinitiativen auf die Straße gegangen. Protestiert wurde auch gegen die Nutzung von US-Militärstützpunkten in Deutschland für Kriege der USA und in Nahost. Die Organisatoren sprachen von rund 1.500 Teilnehmenden. Die Polizei zählte etwa 600 Menschen und sprach von friedlichen Protesten. Auf Plakaten und Schildern stand: „Raus aus dem Kriegsbündnis Nato“, „Politiker an die Front“ und „Bafög für alle. Bildung statt Rüstung“. Ursprünglich hatte die Stadt etwa 5000 angemeldete Teilnehmer angekündigt. (dpa)Frankfurt: Mann greift Polizistin an WaffeFrankfurt. Ein Mann hat bei einem von ihm ausgelösten Einsatz nach der Waffe einer Polizistin gegriffen. Es fing damit an, dass der Mann in der Nacht auf Freitag auf einer großen Straße im Stadtteil Gallus umherirrte und Autos an der Weiterfahrt hinderte, wie die Polizei in Frankfurt mitteilte. Gegenüber einer alarmierten Streife gab der 21 Jahre alte Mann an, Herz-Kreislauf-Probleme zu haben. Rettungskräfte wollten ihn kurz darauf versorgen, als er nach dem Diensthemd der Beamtin griff und sich daran festhielt. Im Rettungswagen beruhigte sich der Mann zunächst, stand dann aber unvermittelt auf und fasste nach der Waffe. Er kam schließlich in eine Klinik. (dpa)Höchsttemperaturen bis 32 Grad – teils GewitterOffenbach. Bei Höchsttemperaturen von bis zu 32 Grad bleibt es in Hessen häufig niederschlagsfrei. In einzelnen Landesteilen sind nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) aber auch Schauer und Gewitter möglich. Unwetter durch Starkregen schließen die Meteorologen gebietsweise nicht aus. Am Sonntag ist es laut DWD wechselnd, teils stark bewölkt mit Schauern und örtlichen Gewittern. Lokal sei dann unwetterartiger Starkregen nicht ausgeschlossen. Die Höchstwerte liegen nach der Vorhersage zwischen 23 und 27 Grad, im höheren Bergland um 20 Grad. 300.000 Euro Schaden an Kita in Hanau-Kesselstad Hanau. In Hanau-Kesselstadt haben am Freitagnachmittag mehrere Müllcontainer vor einer Kindertagesstätte in der Helmholtzstraße gebrannt. Die Feuerwehr wurde nach eigenen Angaben gegen 17.30 Uhr alarmiert. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte hatte sich das Feuer bereits bis in den Dachbereich ausgebreitet und drohte auf das gesamte Gebäude überzugreifen.Mehrere Trupps brachten den Brand schnell unter Kontrolle. Durch das Vorgehen habe der Schaden am Gebäude gering gehalten werden können, teilte die Feuerwehr mit. Der Sachschaden wird laut Polizei auf ca. 300.000 Euro geschätzt. Zur Brandursache lagen zunächst keine Angaben vor. „Stolpersteine“ mit Hakenkreuzen beschmiertOffenbach. Mehrere „Stolpersteine“ auf einem Gehweg in der Offenbacher Innenstadt sind mit Hakenkreuzen beschmiert worden. Verdächtig sei eine bislang nicht identifizierte Gruppe von Schülern, die sich kurz zuvor an dem Ort aufgehalten habe, teilte das Polizeipräsidium mit. Aus dieser Gruppe habe ein Jugendlicher den „Hitlergruß“ gezeigt. Eine Passantin hatte am Vormittag die acht beschmierten Gedenksteine, die an von den Nationalsozialisten verfolgte und ermordete Menschen erinnert, entdeckt. Die Steine wurden wieder gesäubert. Die Polizei ermittelt wegen Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen und hofft auf die Hinweise von Zeugen. (dpa) Frühling mit mehr Sonne und weniger Regen als üblich in HessenOffenbach. Die Menschen in Hessen haben einen der sonnigsten Frühlinge der vergangenen 70 Jahre gesehen. Von März bis Mai schien die Sonne im Bundesland rund 680 Stunden, wie der Deutsche Wetterdienst mitteilte. „Nach vorläufigen Zahlen dürfte Hessen damit eines der fünf sonnigsten Frühjahre seit 1951 erlebt haben.“Hessen sei vergleichsweise mild durch das Frühjahr gegangen, hieß es. Die Mitteltemperatur lag laut Wetterdienst bei 10,2 Grad und damit rund 2,4 Grad über dem Mittelwert der internationalen Referenzperiode 1961–1990. Am 23. Mai sei im Rhein-Main-Gebiet der erste heiße Tag des Jahres mit mindestens 30 Grad gewesen. Das Frühjahr habe sich anschließend auch „hessenweit sehr sommerlich“ verabschiedet.Regen gab es im Vergleich zur Referenzperiode deutlich zu wenig. Laut Wetterdienst fielen etwa 128 Liter pro Quadratmeter – das sind nur 67 Prozent der üblichen Frühjahrsmenge. Deutschlandweit war der Frühling nach einer vorläufigen Auswertung des Deutschen Wetterdienstes (DWD) deutlich wärmer und sonniger als im Schnitt. „Die Sonne spendierte außergewöhnlich viele Stunden und ließ das Frühjahr vielerorts eher an südlichere Breiten erinnern.“ (dpa)Bergbau-Experte: Baden in Baggerseen lebensgefährlichGießen. Das Bergbau-Dezernat des Regierungspräsidiums in Gießen warnt vor Baden in Baggerseen. "Denn das Baden dort ist lebensgefährlich", mahnt sein Leiter Hendrik Ebert. Dies gelte besonders für noch in Betrieb befindliche und teils mit Wasser vollgelaufene Kies- und Sandgruben. Der Anlass: Jedes Jahr sterben in Hessen und anderswo Deutschland Menschen bei Badeunfällen außerhalb von Schwimmbädern. Erst an Pfingsten kamen in der Republik sechs Erwachsene und Minderjährige ums Leben. Baden sei in nicht stillgelegten Baggerseen verboten. Dort lauern Gefahren, die nicht zu unterschätzen sind, wie Ebert zu bedenken gibt. Dies betreffe einerseits für die Öffentlichkeit komplett gesperrte Baggerseen und andererseits auch Ufer-Abschnitte, die nicht für die Freizeitnutzung explizit freigegeben sind. Ebert: „Ohne Vorkenntnisse kann nicht eingeschätzt werden, welche Gefahren dort lauern.“ Selbst in stillgelegten Seen könne es unter Wasser noch zu Hangrutschungen kommen. „Die dadurch entstehenden Kaltwasser-Strömungen können bei den Badenden lebensgefährliche Kreislaufprobleme oder Krämpfe auslösen“, so der Bergbau-Fachmann.Seine für Oberflächengewässer und Hochwasserschutz zuständige Kollegin Gabriele Schramm warnt wiederum davor, allzu sorglos in Flüssen wie der Lahn zu schwimmen. In diesem Fluss sei Baden zwar erlaubt. Allerdings sei die Lahn kein angemeldetes Badegewässer, es gebe keine für die Sicherheit zuständige Aufsicht, auch werde die Güte des Wassers nicht überprüft. 50.000 kleine Maifische im Rhein bei Wiesbaden ausgesetztWiesbaden. Rund 50.000 kleiner Maifischlarven sind nahe Wiesbaden in den Rhein ausgesetzt worden, um den Wanderfisch bei seiner Wiederansiedlung zu unterstützen. Ursprünglich war der Maifisch in Westeuropa sehr weit verbreitet. Aufgrund von Gewässerverschmutzung, Wanderhindernissen und Überfischung gingen die Bestände in der Vergangenheit sehr stark zurück. An dem länderübergreifenden Projekt für seine Wiederansiedlung sind unter anderem Hessen, Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen beteiligt. In seinem Lebenszyklus wechselt der Maifisch zwischen Süß- und Salzwasser hin und her. Nach dem Aussetzen der Larven im Rhein wandern die jungen Fische im Laufe des Jahres zurück ins Meer, wie der Biologe Andreas Scharbert erläuterte. Im Alter von drei bis acht Jahren kehren erwachsene Tiere zum Laichen in die Flüsse zurück. Ein erstes europäisches Projekt zur Wiederansiedlung startete 2007. „Es funktioniert“, sagte Scharbert. Es seien bereits zahlreiche Rückkehrer festgestellt worden, die sich auch wieder natürlich im Rhein vermehrt hätten. (dpa)Mehr ladenTickarooLive Blog Software
Lotto: Millionengewinn geht nach Nordhessen: Aktuelle Nachrichten aus Frankfurt & Hessen | FAZ
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