Dem Maxim-Gorki-Theater droht nach Angaben seines Personalrats eine massive Einschränkung des Spielbetriebs. Der Bühnenservice der Stiftung Oper in Berlin hat die von den Dekorationswerkstätten des Hauses genutzten Produktionsflächen zum Jahresende 2026 gekündigt. Dies geht aus einem entsprechenden Schreiben hervor, das dem Theater vorliegt und über das Nachtkritik.de zuerst berichtete.
Man ist sich über die Nutzung der Werkstattflächen nicht einig geworden. Während das Gorki seit 2010 einen symbolischen Mietzins von einem Euro monatlich zahlte, verlangt der Bühnenservice künftig eine marktübliche Miete. Nach Angaben des Theaters könnten dadurch zusätzliche Kosten von bis zu 160.000 Euro jährlich entstehen. Diese seien im aktuellen Wirtschaftsplan nicht vorgesehen und könnten aus dem bestehenden Etat nicht finanziert werden. Beide Betriebe befinden sich faktisch in der Hand des Landes und werden mit Steuermitteln finanziert.
Briefkopf und Betreff des Kündigungsschreibens
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Damit ist ein Konflikt eskaliert, der schon seit Monaten darauf wartet, durch die Kulturpolitik der Stadt bearbeitet zu werden, aber die Behörde ist, wenn man ihr keine böse Absicht unterstellen will, wegen der Sparpolitik und des Fördermittelskandals offenbar überbeansprucht. Nachdem Joe Chialo und Sarah Wedl-Wilson ihre Kultursenatorenposten eingebüßt haben, wurde das Ressort vom Finanzsenator Stefan Evers interimistisch mit übernommen. Er ist verantwortlich für die Bereitstellung funktionstüchtiger und rechtssicherer Infrastrukturen, damit der steuerfinanzierte Landesbetrieb seine zweckgebundene Arbeit als Ensemble- und Repertoiretheater leisten kann.












