Emmanuel Macron mit dem Pariser-Siegerteam (am 31. Mai in Paris)
Es sollte ein Tag des Triumphs werden. Stattdessen schlug der Jubel über den Champions-League-Triumph von Paris Saint-Germain in Paris (und andernorts in Frankreich) in Gewalt um. Präsident Emmanuel Macron hat die Auseinandersetzungen rund um das Finale scharf verurteilt. »Ich will mich nicht daran gewöhnen«, sagte er bei der Ehrung des Teams im Élysée-Palast.
Dabei kündigte er ein hartes Vorgehen als Reaktion an. »Das ist kein Fußball, das ist kein Sport, das ist nicht, was wir lieben. Wir werden gegenüber denjenigen, die erwischt wurden, kompromisslos sein«, sagte Macron der Nachrichtenagentur AP zufolge. »Wir wollen nicht, dass sich dies wiederholt. Es ist vorbei. Wir haben genug. Das muss ein Ende haben.«
Einer Zwischenbilanz von Innenminister Laurent Nuñez zufolge wurden landesweit inzwischen rund 780 Menschen festgenommen, darunter etwa 480 allein in Paris. Zudem wurden 57 Polizisten bei den Einsätzen verletzt. Im Vergleich zu einem ähnlichen Vorjahresevent entspricht dies einem Anstieg von rund 30 Prozent. Die Behörden gehen davon aus, dass sich die Zahlen im Laufe der weiteren Auswertungen noch verändern könnten.










